Mittwoch 10. März 2010 von idea e.V.
Eine „Kultur des Todes“ geht um in Europa -
Abtreibung und Euthanasie mit christlicher Ethik überwinden
Bad Gandersheim/Bad Teinach (idea) – Vor einer „Kultur des Todes“, die sich in Europa ausbreite, haben evangelische und katholische Theologen und Wissenschaftler gewarnt. Sie müsse durch christliche Ethik überwunden werden, erklärten sie auf zwei Tagungen mit insgesamt 160 Teilnehmern, die der Gemeindehilfsbund und das Gemeindenetzwerk (beide Walsrode) Ende Februar und Anfang März in Bad Gandersheim (Harz) und Bad Teinach (Schwarzwald) veranstalteten. Getarnt als medizinische Dienstleistung oder Sozialhilfe werde das Töten ungeborener Kinder oder alter Menschen gesellschaftsfähig gemacht, erklärte der Osnabrücker Sozialwissenschaftler Prof. Manfred Spieker. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik
Montag 8. März 2010 von Prof. Dr. Manfred Spieker
Prof. Dr. Manfred Spieker
Der verleugnete Rechtsstaat – Zur Kultur des Todes in Deutschland
Kultur des Todes ist ein sperriger Begriff. Sie hat nichts zu tun mit der ars moriendi, jener Kunst des Sterbens eines reifen Menschen, der dem Tod ebenso bewusst wie gelassen entgegengeht, ja ihn, wie Franz von Assisi, als Bruder begrüßt. Sie hat auch nichts zu tun mit Mord und Totschlag, die es unter Menschen gibt, seit Kain Abel erschlug, auf denen aber immer der Fluch des Verbrechens lag. Kultur des Todes meint vielmehr ein Verhalten einerseits und gesellschaftliche sowie rechtliche Strukturen andererseits, die bestrebt sind, das Töten gesellschaftsfähig zu machen, indem es als medizinische Dienstleistung oder als Sozialhilfe getarnt wird. Die Kultur des Todes will das Töten vom Fluch des Verbrechens befreien. Sie bedient sich vieler Tarnkappen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik
Mittwoch 3. März 2010 von Prof. Dr. Heinz Gstrein
Die Bedeutung des Minaretts im Islam
Ein Minarett ist nicht Bestandteil angeborener oder erworbener Eigenschaften von Muslimen, sondern ein Mittel zur Signalisierung und Visibilisierung der fortschreitenden Etablierung des Islams bzw. der Muslime mit ihrer kulturell-religiösen Identität in der hiesigen Gesellschaft. Ich argumentiere nicht nur als Islamwissenschafter, sondern als ein Schüler der großen Orientgelehrten Adolf Grohmann und Ernst Bannert. Als Schweizer Korrespondent habe ich mehr als dreißig Jahre vor Ort erlebt, was der Islam und seine mit ihm untrennbar verbundene politische Ideologie in der Praxis bedeuten. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gesellschaft / Politik, Weltreligionen
Dienstag 2. März 2010 von Junge Freiheit
Das Ziel ist der ‘neue Mensch’
Interview der Wochenzeitung “Junge Freiheit” mit Barbara Rosenkranz, Landesministerin des Bundeslandes Niederösterreich. Die Fragen stellte Moritz Schwarz.
Frau Rosenkranz, These eins: Gender Mainstreaming (GM) ist kompliziert und interessiert mich nicht.
Rosenkranz: Falsch, lassen Sie es mich zugespitzt formulieren: Man macht es kompliziert, damit es Sie nicht interessiert. Der Bürger soll es nicht verstehen, damit er sich der Sache nicht in den Weg stellt. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Sexualethik
Montag 1. März 2010 von Finnische Luther-Stiftung
Finnische Luther-Stiftung – als Gemeinde und Kirche lutherisch glauben und lutherisch leben
Kann ein traditioneller lutherischer Gottesdienst urbane Menschen, jung und alt, in der postmodernen Kultur des 21. Jahrhunderts erreichen und sie zusammen versammeln? Ja! Ist die konfessionelle lutherische Theologie bei der missionarischen christlichen Arbeit in der immer pluralistischeren Gesellschaft noch brauchbar? Auf jeden Fall! Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Christentum weltweit
Montag 1. März 2010 von Christdemokraten für das Leben
Aktive Sterbehilfe – Tötung auf Verlangen
Das geltende Recht verbietet Tötung auf Verlangen (aktive Sterbehilfe) in jedem Falle. Es gibt jedoch Bestrebungen, dieses in mehr oder weniger begrenzten Ausnahmefällen zuzulassen. Solche Ausnahmefälle sollen z. B. schwere Leidenszustände sein, denen anders nicht beizukommen ist. Das ausdrückliche Verlangen des Leidenden soll Voraussetzung sein. So einleuchtend und human diese Bestrebungen auf den ersten Blick erscheinen mögen, so überwiegen doch gravierende Bedenken: Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik
Freitag 26. Februar 2010 von Administrator
Die evolutionistische Welterklärung -
als zusammenfallendes Kartenhaus vorgeführt
Eine Besprechung des Buches von John Lennox: „Hat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen“, SCM R.Brockhaus, Witten 2009
„John Lennox ist Professor für Mathematik an der Universität Oxford. Er hat schon mehrmals öffentlich mit Richard Dawkins und Christopher Hitchens diskutiert, den weltweit führenden Vertretern des ‚neuen Atheismus’“ (Klappentext). Dieses Buch lässt sich als Fortführung der Diskussion auf schriftlichem Wege verstehen. Es ist eine Antwort auf Dawkins und dessen Gesinnungsgenossen. Aber welch eine Antwort! Sie demonstriert eine profunde Kenntnis verschiedenster Wissenschaften. Sie pflegt einen äußerst fairen Diskussionstil. Sie zeigt Schritt um Schritt auf, dass eine Argumentation, die das Universum und das Leben auf der Erde mithilfe darwinistischer Denkmuster von seinem Ursprung her erklären und verstehen will, scheitert. Sie scheitert an den anerkannten Ergebnissen der Wissenschaft auf der Höhe der Zeit. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Buchempfehlungen, Rezensionen, Schöpfung / Evolution
Donnerstag 25. Februar 2010 von Pastor Jens Motschmann
Predigt über 1. Korinther 13,1-13:
Unsere Sehnsucht nach Liebe und ihre Erfüllung in Jesus
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze. 4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Predigten
Montag 22. Februar 2010 von Pastor Gero Cochlovius
„Fromme Wünsche“ – Die Reformvorschläge der Pia Desideria
»Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich, still und leise,
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.«
So beginnt ein bekanntes Lied von Manfred Siebald. Und so könnte man auch die Geschichte von Speners wichtigstem Werk, die »Pia Desideria«, zu deutsch: »Fromme Wünsche« nachzeichnen. Ursprünglich war es noch nicht mal als eigene Schrift gedacht, sondern sollte lediglich eine kurze Vorrede zu einer Neuausgabe einer Predigtsammlung Johann Arndts sein. Keiner, am allerwenigsten Spener selbst, konnte ahnen, was für weite Kreise dies kleine Steinchen ziehen würde. Doch die Resonanz war groß. Bald schon mußten die »Pia Desideria – oder Herzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren Evangelischen Kirche« separat gedruckt werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Kirche
Freitag 19. Februar 2010 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.
Journalisten, Künstler, Politiker, Sozialwissenschaftler: Berufe, in denen Kinderlosigkeit besonders häufig vorkommt
Die familienpolitische Debatte dreht sich seit langem um eine Kunstfigur: Die berufliche erfolgreiche Akademikerin (1). Sie verkörpert einerseits den Erfolg der Frauenemanzipation (aufgeklärt, unabhängig etc.) und andererseits den negativen demographischen Trend zur steigenden Kinderlosigkeit. Als der entscheidende Grund für ihren Verzicht auf Kinder gilt die mangelnde Vereinbarkeit von Erwerbsberuf und Familie: Dies nicht nur, weil „mit steigender Bildung auf immer mehr Lohn und Gehalt verzichtet werden muss, sondern auch ein Stück weit auf Selbstverwirklichung, soziale Anerkennung und Lebensfreude. Aus diesem Grund blieben Akademikerinnen in Deutschland häufiger kinderlos als formal geringer qualifizierte Frauen. Um höher qualifizierten Frauen die Entscheidung für Kinder zu ermöglichen, seien sie von „ihrer Erziehungsverantwortung zu entlasten und ihnen dadurch mehr Raum für die eigene Berufstätigkeit zu geben”(2). Praktisch bedeutet dies, dass Kinder von klein auf außerhalb der Familie in Institutionen zu versorgen sind. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Demographie, Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik