Gemeindenetzwerk

Gemeinnütziger Verein

Archiv für die 'Lebensrecht' Kategorie

Die lebenzerstörende Wirkung der Antibabypille Teil II

Mittwoch 18. August 2010 von Dr. Rudolf Ehmann


Dr. Rudolf Ehmann

Dr. Rudolf Ehmann
Die lebenzerstörende Wirkung der Antibabypille Teil II

C) Die Folgen von Verhütungsmitteln für Gesellschaft und Staat – das Gemeinwesen als drittes Opfer hormonaler Kontrazeption

1.  Ermöglichung der demographischen Katastrophe

Im Jahr 1954 hatten die klinischen Versuche mit Enovid, der ersten Pille, begonnen. Die Feministin und Sponsorin dieser Experimente, Katherine McCormick, schrieb in einem Brief an Margret Sanger, sie könne es »in Boston für die Pille frierend« kaum erwarten, daß Gregory Pincus und John Rock es endlich schaffen würden, den »alten Teufel, die weibliche Fruchtbarkeit« niederzuringen.(87) Diese makabre Hoffnung McCormicks auf einen endgültigen Sieg über die natürliche Fruchtbarkeit der Frau hat sich in unerhörter Weise realisiert – mit der Folge, daß die Industrienationen aufgrund der Pille einen in Friedenszeiten nie dagewesenen Geburtenrückgang erlebten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik, Sexualethik

Evangelische Kirche hat sich arrangiert

Mittwoch 18. August 2010 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Evangelische Kirche hat sich arrangiert

Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 6. Juli 2010, dass die Präimplantationsdiagnostik (PID) zur Entdeckung schwerer genetischer Schäden des extrakorporal erzeugten Embryos nicht strafbar sei (Pressestelle des BGH Nr. 137/2010), sehen Kritiker als Beginn „einer neuen Zeitrechnung der Fortpflanzungsmedizin in Deutschland…weg vom bisherigen Schutzgedanken, hin zu selektiver Willkür, die menschliches Leben den Wunschvorstellungen seiner Erzeuger“ opfert (Weihbischof A. Losinger, Augsburg, Mitglied des Deutschen Ethikrates). Was ist dran an dieser Kritik, oder anders gefragt, läßt sich die PID überhaupt mit dem christliche Ethos vereinbaren? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Mensch und Menschenwürde von Anfang an

Freitag 6. August 2010 von Dr. Wolfgang Furch


Dr. Wolfgang Furch

Mensch und Menschenwürde von Anfang an
Warum Abtreibung unmenschlich ist

1. Weil der Mensch von Anfang an Mensch ist

Wenn man sich mit der embryonalen Frühentwicklung des Menschen beschäftigt, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Das gilt vor allem für unsere Zeit, in der es möglich ist, durch endoskopisch-optische Verfahren erstaunliche fotografische Darstellungen selbst der allerfrühesten Phasen dieser Entwicklung zu erhalten. Wenn ein begnadeter Fotograf wie Lennart Nilsson am Werk ist, ist das besonders beeindruckend. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht

Künstliche Befruchtung und Menschenwürde

Mittwoch 4. August 2010 von Prof. Dr. Manfred Spieker


Prof. Dr. Manfred Spieker

Künstliche Befruchtung und Menschenwürde
Zur Bedeutung des BGH-Urteils vom 6. Juli 2010

Reproduktionsmediziner rechtfertigen die künstliche Befruchtung mit dem Leiden ihrer Patienten. Kinderlosigkeit gilt als Krankheit, die künstliche Befruchtung als deren Therapie. Die Krankenkassen haben sich dem nicht verschlossen und die assistierte Reproduktion als Sterilitätstherapie in ihren Leistungskatalog aufgenommen, obgleich die Sterilität selbst nach einer erfolgreichen, also zur Geburt eines Kindes führenden Behandlung die gleiche ist wie zuvor. Reproduktionsmediziner behandeln mit der In-Vitro-Fertilisation und der Intracytoplasmatischen Spermieninjektion also nicht eine Krankheit, sondern einen Wunsch, den Wunsch nach einem Kind. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Kein Embryo-Check im Reagenzglas

Samstag 17. Juli 2010 von Junge Freiheit


Junge Freiheit

Präimplantationsdiagnostik:
Kein Embryo-Check im Reagenzglas

Bekanntlich hat alles seine Zeit. Es gibt eine Zeit zu debattieren — und eine Zeit zu handeln. Wer Designer-Kinder in Deutschland verhindern will, muß jetzt schnell handeln. Eine öffentliche Debatte über die Präimplantationsdiagnostik (PID), wie sie Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) fordert, ist nicht nur überflüssig, sondern gefährlich. Überflüssig, weil sie längst geführt wurde und sämtliche Fakten auf dem Tisch liegen: Nachzulesen in den Stellungnahmen der Bioethik-Enquete-kommission des Deutschen Bundestags 2002 und des Nationalen Ethikrats 2003. Dies zu einer Zeit, in der die Ministerin ihr Examen baute. Gefährlich, weil sie den Reproduktionsmedizinern Zeit gibt, Fakten zu schaffen, die später allenfalls noch schwer aus der Welt zu schaffen zu sind. Wird die PID nicht umgehend verboten, dann wird der Embryo-Check im Reagenzglas in Kürze in Deutschland genauso zur Routine werden wie die Pränatale Diagnostik. Deren nicht-invasive Variante, das Erst-Trimester-Screening, gehört längst zu den Standard-Vorsorgeuntersuchungen, die jeder Schwangeren angeboten werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Pille und Abtreibung gefährden Wachstum und Wohlstand

Samstag 3. Juli 2010 von Medrum


Medrum

Pille und Abtreibung gefährden Wachstum und Wohlstand. Prognos Deutschland Report 2035 vorgestellt: schwierige Zeiten auf Grund ungünstiger demografischer Entwicklung. Die Prognos AG hat am Freitag ihren “Deutschland Report 2035″ präsentiert. Den Deutschen wird aufgrund der demographischen Entwicklung eine ungünstige Entwicklung vorhergesagt. Seit Einführung der Anti-Baby-Pille hat sich die Zahl der Lebendgeborenen in Deutschland auf die Hälfte reduziert. Zudem werden in Deutschland allein nach den offiziellen Meldestatistiken über 100.000 Kinder abgetrieben (nach Expertenschätzung bis zu 200.000). Die nichtgeborenen Kinder fehlen den Deutschen auch für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

BGH-Urteil darf nicht als Freigabe der “aktiven Sterbehilfe” fehlinterpretiert werden

Montag 28. Juni 2010 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Zum aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs in Sachen Sterbehilfe erklärt Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL):

Heute (25.6.10) hat der Bundesgerichtshof ein Urteil zum Problem “Sterbehilfe” gesprochen, das weitreichende Folgen für nichteinwilligungsfähige Schwerkranke, insbesondere Komapatienten, haben kann. Für den Fall, daß ein Patient früher angeblich den Wunsch geäußert hat, daß ein krankheitsbedingtes Sterben nicht verhindert werden solle, rechtfertigt der sogenannte mutmaßliche Wille nach Auffassung des Bundesgerichtshofs „nicht nur den Behandlungsabbruch durch bloßes Unterlassen weiterer Ernährung, sondern auch ein aktives Tun, das der Beendigung oder Verhinderung einer von ihr nicht oder nicht mehr gewollten Behandlung” dient. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Vom Anstand des Lebens

Mittwoch 9. Juni 2010 von Die Tagespost


Die Tagespost

Prof. em. Dr. Manfred Balkenohl
Vom Anstand des Lebens

Nietzsche beginnt seine “Moral für Ärzte” mit den Worten: “Der Kranke ist ein Parasit der Gesellschaft. In einem gewissen Zustande ist es unanständig, noch länger zu leben. “

Nun ist diese Mitteilung im ausgehenden 19. Jahrhundert nichts Außergewöhnliches. Das Thema Euthanasie und das, was derzeit “assistierte Selbsttötung” genannt wird, war damals in der Vorstellung schon gegenwärtig. Manchmal glaubt man heute, in diese Zeit zurückversetzt zu sein. Aber es gibt doch wesentliche Unterschiede zu früher. Wenngleich Nietzsche mit solchen Mitteilungen eine damals schon um sich greifende Ideologie beförderte, so gab es doch den geschlossenen Widerstand des ärztlichen Standes, der Kirchen sowie der Gesamtgesellschaft gegen solche Bestrebungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Praktische Lebensrechtsarbeit an der Basis

Donnerstag 27. Mai 2010 von KALEB


KALEB

Praktische Lebensrechtsarbeit an der Basis

Wer sind die „sogenannten selbsternannten Lebensschützer“…
… wie sie oft in diskriminierender Absicht genannt werden? Ohne anders motivierte Mitstreiter in irgendeiner Weise gering schätzen zu wollen, lässt sich leicht feststellen, dass es sich weit überwiegend um Christen aus verschiedenen Kirchen handelt, die in der Regel in satzungsgemäß überkonfessionellen Gruppierungen zusammenarbeiten. Die meisten Vereine haben zwar eine konfessionelle Mehrheitsprägung – katholisch, evangelisch oder freikirchlich – sind aber grundsätzlich eben offen für alle Interessierten.

Es liegt auf der Hand, dass in einer Kommune eine Organisation mit zwölf Aktiven mehr Sinn macht als drei mit jeweils vier Mitgliedern! Die praktizierte Ökumene vor Ort zu einem speziellen Thema klappt auch in der Regel – Themen wie Taufe oder Papst dürfen in einem freiwilligen themenorientierten Arbeitskreis keinen Raum haben. Dann kann es gelingen, eine im besten Wortsinn „christliche Bürgerinitiative“ zu werden, die als mit der Zeit spezialisierte Gruppe ihr Wissen und ihre Erkenntnisse in den Diskurs einer demokratische Gesellschaft einbringt: „Suchet der Stadt Bestes!“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht

Bausteine für eine Ethik des Lebens

Freitag 21. Mai 2010 von Dr. Werner Neuer


Dr. Werner Neuer

Bausteine für eine Ethik des Lebens

Vorbemerkung: Das folgende Referat ist angesichts der zur Verfügung stehenden Zeit eigentlich eine „unmögliche  Möglichkeit“: Es kann aufgrund der gebotenen Kürze nicht mehr sein als ein skizzenhafter Überblick, der wenigstens kurz die in meiner Sicht wichtigsten Fragen einer christlichen Lebensethik auf dem Hintergrund der gegenwärtigen medizinethischen Probleme anspricht, ohne ausführliche Begründungen und Belege geben zu können.

A. Die besonderen Herausforderungen einer Ethik des Lebens heute
Eine Ethik des Lebens steht heute unter ganz besonderen Herausforderungen. Diese lassen sich in folgenden drei Punkten zusammenfassen:

1. Der weltweite Krieg gegen das Leben und die Spirale des Schweigens
Das menschliche Leben ist heute weltweit in einem Ausmaß bedroht, das man nur als dramatisch bezeichnen kann: Für die erste Lebensphase ist hier an die international weit verbreitete Massenabtreibung zu erinnern. Seine Endphase ist in wachsendem Maß  gefährdet durch die um sich greifenden Euthanasiepraktiken, die in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg bereits in gewissen Grenzen gesetzlich sanktioniert sind.[1] Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik, Theologie