Freitag 27. August 2010 von Arbeitskreis Bekennender Christen Bayern
Eine Frage der Liebe. Menschen mit homosexueller Identität verstehen – als Kirche verantwortlich handeln
1. Der Anlass – die Eingabe Nr. 68 an die Bayerische Landessynode
„Die Prodekanatssynode München-Nord hat bei ihrer 9. Tagung am 17. November 2009 in der Evangeliumskirche München Hasenbergl unter TOP 8 folgende Eingabe an die Landessynode beschlossen: Die Prodekanatssynode München-Nord hält –mit Blick auf das EU-Antidiskriminierungsgesetz und unter Berücksichtigung von 16 Jahren „Fürther Erklärung“ sowie der seitdem stattgefundenen Entwicklungen – eine Überprüfung der Praxis innerhalb der Evang.–Luth. Kirche in Bayern im Umgang mit gleichgeschlechtlich lebenden Pfarrerinnen und Pfarrern im Sinne der Gleichbehandlung für dringend geboten. Die betrifft besonders die Stellenbesetzungspraxis hinsichtlich Gemeindepfarrstellen und die Möglichkeit des Zusammenlebens von Pfarrerinnen und Pfarrern mit eingetragener Partnerschaft im Pfarrhaus. Die Landessynode möge geeignete Maßnahmen beschließen, die eine Diskriminierung von gleichgeschlechtlich orientierten Pfarrerinnen und Pfarrern in Zukunft ausschließen.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik, Theologie
Freitag 27. August 2010 von Arbeitskreis Bekennender Christen Bayern
9. Die kirchliche Ordnung und das staatliche Recht
9.1. Amtsgerechte Lebensführung: Ehe oder Ehelosigkeit
Zur Darstellung kirchenrechtlicher Aspekte sei hier der Hannoveraner Kirchenrechtler Rainer Mainusch zitiert (23): „Die Frage nach der dienstrechtlichen Zulässigkeit gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften von Pfarrern betrifft zwar nur eine zahlenmäßig sehr kleine Minderheit von Personen. Sie hat aber in den letzten 20 Jahren wiederholt zahlreiche Synoden und an Hand zweier Fälle aus der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers auch die kirchlichen Gerichte beschäftigt.“ „Die Regelungen der Pfarrergesetze über die Verpflichtung zur amtsgerechten Lebensführung werden im Allgemeinen so interpretiert, dass bei Pfarrern die Ehe als einzige legitime Form des Zusammenlebens gilt. Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften von Pfarrern sind folglich dienstrechtlich unzulässig. Normativ verstärkt wird diese Auslegung der allgemeinen Lebensführungspflicht in denjenigen Pfarrergesetzen, die wie etwa das Pfarrergesetz der VELKD zusätzlich eine besondere Dienstpflicht zur amtsgemäßen Lebensführung in Ehe und Familie enthalten.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik
Montag 17. Mai 2010 von Hartmut Steeb
Hilferuf für Sasha
schon im Juni hatte die mit uns verbundene Aktion Lebensrecht für Alle einen Hilferuf für die Suche nach Adoptionseltern weiter gegeben. Ich hoffte sehr, daß diese Suche Erfolg haben würde. Heute aber kam die Nachricht zu uns, daß das leider noch nicht der Fall ist.
Konkret handelt es sich um einen kleinen dreijährigen Jungen mit Down Syndrom namens Sasha, der in einem Kinderheim ca. zwei Stunden von St. Petersburg entfernt unter unschönen bis unsäglichen Bedingungen lebt. Das Heim erhält zwar Unterstützung von einem deutschen Foerderverein und hat mit dessen Hilfe auch schöne Spielsachen angeschafft; diese werden aber sorgsam in Regalen aufbewahrt, die Kinder verbringen den ganzen Tag in ihren Bettchen. Sie sind schwerer behindert und werden teilweise mit Nylonstrümpfen an die Bettchen gefesselt, um sie ruhig zu stellen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Allgemein, Seelsorge / Lebenshilfe
Freitag 9. Oktober 2009 von Dr. Joachim Cochlovius
Das biblische Bild von Mann und Frau – genial und aktuell
Wie oft passiert es uns, daß wir Menschen verkennen oder zumindest blind für ihre Vorzüge sind! Erst jetzt zu Ostern habe ich mich wieder einmal vor mir selber blamiert. Ich hatte einen Menschen, den ich noch gar nicht persönlich kennengelernt hatte, nur durch das Hörensagen, monatelang in einem ungünstigen Licht gesehen. Zu Ostern konnte ich ihn dann zum ersten Mal näher kennenlernen und ein paar Worte mit ihm wechseln. Ich mußte mir eingestehen, daß ich ihn total verkannt hatte. Ähnlich ist es mit Gott und seinem Wort. Aufgrund von Vorurteilen und aus Blindheit laufen wir ganz schnell Gefahr, ihn zu verkennen, und wir gehen so an vielen kostbaren Wahrheiten vorbei, oft ein Leben lang. Ich bin dankbar, daß mir vor vielen Jahren in einer beruflichen Krise eine bestimmte biblische Wahrheit aufging, die mein Leben seitdem umgeprägt hat. Ich meine die Wahrheit, daß Gott die Frau zur Hilfe ihres Mannes geschaffen hat (1. Mose 2,18). Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie
Montag 14. September 2009 von Johann Hesse
Wann ist ein Mann ein Mann?
Ein Plädoyer für eine christusorientierte Männlichkeit
1 Der verunsicherte Mann
1.1 Männer ohne Leitbild
In seinem Buch “Deutschland auf der Couch” beschreibt Stephan Grünwald die Verunsicherung des modernen Mannes. Er ist einerseits geprägt von traditionellen, patriarchalischen Rollenbildern, die er aber im Einklang mit dem Großteil der Bevölkerung ablehnt. Andererseits ist er geprägt vom Bild des “neuen Mannes”, der weicher, femininer und flexibler ist. Ein Bild vom muskelbepackten Arnold Schwarzenegger, der ”Ikone der Männlichkeit”, mit einem Küchenmixer in der Hand bringt diese verunsicherte Stimmungslage der Männer auf den Punkt.
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Kategorie: Ehe u. Familie, Seelsorge / Lebenshilfe
Montag 10. August 2009 von Johann Hesse
Was hält, wenn alles zerbricht? Der kleine Krisenratgeber
0.1 Zeiten der Krise
Wohl noch nie haben wir das Wort Krise so häufig gehört und vielleicht auch selbst gebraucht, wie in den vergangenen 12 Monaten. Was bedeutet eigentlich das Wort Krise? Es stammt vom griechischen Wort “krinein”, das übersetzt wird mit: aussondern, scheiden, entscheiden, richten und urteilen. Im Neuen Testament wird das Wort Krisis gebraucht, um das Gericht Gottes zu bezeichnen (Joh 5,28.29; 1Joh 4,17). Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Predigten, Seelsorge / Lebenshilfe
Mittwoch 22. Juli 2009 von Dr. Fritz Laubach
Was am Ende wirklich zählt: „Sinnvoll leben – getröstet sterben“
In dieser Zuspitzung des Themas konnte ich nicht auf alte Manuskripte zurückgreifen, ich mußte mich ihm selber neu stellen. Für mich als alten Menschen, der an der Schwelle zur Ewigkeit steht, hat dies Thema bei der Vorbereitung des Vortrags existentielle Bedeutung gewonnen – etwa in dem Sinn des Liedes der Gräfin Juliane von Schwarzenburg-Rudolstadt:„Wer weiß, wie nahe mir mein Ende! Hin geht die Zeit, her kommt der Tod. Es kann vor Nacht leicht anders werden, als es am frühen Morgen war.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe
Samstag 1. November 2008 von Robert Rahm
Ermutigende Worte an Hauskreisleiter
Was ermutigt uns, Hauskreisleiter zu sein?
Das Sammeln von Menschen, die noch suchend sind und durch das Wort Gottes zum Glauben finden und dann das gemeinsame Bewegen von Gottes Wort in unseren Herzen, um als Christ mehr und mehr umgewandelt zu werden in Jesu Art um Licht und Salz in dieser Welt zu sein. Das ist wohl die sinnvollste Arbeit, die wir als Christen tun können. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie
Mittwoch 29. Oktober 2008 von Pfr. Dr. Rolf Sons
Wider die Psychologisierung der Schuldfrage
Die Psychologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirkmechanismen menschlichen Verhaltens und Erlebens zu erforschen. Dabei hat sie sich durchaus religionskritisch mit dem Schulderleben und den damit zusammenhängenden menschlichen Gefühlen und Empfindungen auseinandergesetzt. Sie fragte nach, wie es zu menschlichen Schuldgefühlen kommt und wie man diese durchaus bedrängenden Gefühle wieder los werden kann. Die Antworten der Psychologie auf die Schuldfrage waren nur in ihren Anfängen Aufsehen erregend oder gar provozierend. Inzwischen sind sie geistiges Allgemeingut und ganz unbewußt lassen wir uns in unserem Alltag von ihren Erklärungsmodellen leiten. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie
Donnerstag 2. Oktober 2008 von Robert Rahm
Großer Wohlstand oder eine gute Lebensbilanz?
Viele Menschen setzen auf Karriere. Es ist erfreulich, wenn junge Menschen etwas erreichen wollen. Leistung und Gewinn, das ist der Motor der Wirtschaft. Selbst die Bibel spricht davon, daß jedem Menschen Gaben anvertraut sind, mit denen er handeln soll. Kann jedoch materieller Gewinn das einzige Ziel unseres Lebens sein? Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie