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Archiv für die 'Predigten' Kategorie

Das Wunder überholter Zeit

Mittwoch 8. September 2010 von Pastor Heinrich Kemner


Pastor Heinrich Kemner

Das Wunder überholter Zeit

„…und weiß, dass er wenig Zeit hat.“ (Offenbarung 12,12)

Wir kennen die Fabel, in der der Hase und der Igel miteinander wetten, wer am schnellsten laufen kann. Der Wettlauf beginnt. Und was passiert? Gegen alle Logik erlebt der Hase, dass der Igel ihm jedes Mal vom Ziele aus schon zuruft: „Ich bin schon da!“ Beim letzten Einsatz fällt der Hase tot um. Der Igel hat die Wette gewonnen. Hatte er sie wirklich gewonnen? Der Gewinn war doch eine Täuschung, denn der Igel hatte mit seiner Frau vereinbart, den Hasen zu täuschen. Und weil zwei Igel gleich aussehen, war die Täuschung vom Hasen nicht erkannt worden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Predigten

Weltüberwindender Glaube

Dienstag 31. August 2010 von Pastor Heinrich Kemner


Pastor Heinrich Kemner

Weltüberwindender Glaube

„Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft.“ (Hebräer 11,1)

Wenn sich die Gemeinde Jesu in der kommenden Notstunde als weltüberwindende Kraft bewähren muss, kann sie das nur in der Wirklichkeit eines Glaubens, der in Denkkategorien der Dialektik nicht deutbar ist. Sicherlich ist der Glaube an Jesus Christus kein Privileg der Denkfaulheit, aber ebenso richtig ist, dass ich nicht an Jesus Christus, meinen Herrn, ohne den Heiligen Geist glauben oder zu ihm kommen kann. Jeder Verkündiger des Wortes sollte in keuscher Selbstzucht jeder Gefühlsbewegtheit abschwören, die im Eigenen wurzelt. Jedes geistliche Schwärmertum, das nicht mehr unter dem Kreuz Christi korrigierbar ist oder sich in der Gemeinschaft der Gläubigen korrigieren lässt, trägt zur Versandung der Kirche bei. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten

Marschbefehl in unbekanntes Land

Dienstag 24. August 2010 von Johann Hesse


Johann Hesse

Predigt über 1Mose 12,1-9:
Marschbefehl in unbekanntes Land

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. 2 Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. 3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. 4 Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog. 5 So nahm Abram Sarai, seine Frau, und Lot, seines Bruders Sohn, mit aller ihrer Habe, die sie gewonnen hatten, und die Leute, die sie erworben hatten in Haran, und zogen aus, um ins Land Kanaan zu reisen. Und sie kamen in das Land, 6 und Abram durchzog das Land bis an die Stätte bei Sichem, bis zur Eiche More; es wohnten aber zu der Zeit die Kanaaniter im Lande. 7 Da erschien der HERR dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben. Und er baute dort einen Altar dem HERRN, der ihm erschienen war. 8 Danach brach er von dort auf ins Gebirge östlich der Stadt Bethel und schlug sein Zelt auf, so daß er Bethel im Westen und Ai im Osten hatte, und baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an. Danach zog Abram weiter ins Südland. (1Mose 12,1-9) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten

“…denn er ist treu, der sie verheißen hat.” (Hebr 10,23)

Freitag 13. August 2010 von Pastor Heinrich Kemner


Pastor Heinrich Kemner

„…denn er ist treu, der sie verheißen hat.“ (Hebr 10,23)

Der Apostel mahnt die Hebräer, am Bekenntnis der lebendigen Hoff­nung festzuhalten. Warum? »Treu ist Er, der die Verheißung gegeben hat.« Diese Hoffnung ist nicht eine Allerweltshoffnung, die aus einem Allerweltsglauben kommt. Die Tradition der Kirche wird von Tag zu Tag kraftloser. Sie hat zwar bewahrende, aber keine errettende Kraft. Tradition sucht Jüngerschaft.

Haben wir noch Persönlichkeiten, die in lebendiger Hoffnung wurzeln? Wo die prägenden Vorbilder fehlen, braucht man sich nicht zu wundem, wenn die Jugend uns nicht ernst nimmt. Eine Tagesreise weit nach Ninive können wir nur gehen, wenn wir in der lebendigen Glau­benshoffnung wurzeln. Wenn nicht, dann wird aus dem Missionar ein Anwalt dieser Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten

Glaube, der zu Taten drängt

Samstag 26. Juni 2010 von Johann Hesse


Johann Hesse

Glaube, der zu Taten drängt

1. Der Glaube entsteht durch Gottes Wort

Als die Lehrerin unserer ältesten Tochter gefragt wurde, was die Kinder können müssen, wenn sie eingeschult werden, antwortete sie: „Die Kinder müssen nicht zählen, schreiben oder das ABC aufsagen können. Sie müssen vor allem Eines können: Zuhören!” Nur wer zuhören kann, wird lernen können. Wenn Jakobus gleich im Anschluss an Jak 1,18 dem Hören einen absoluten Vorrang einräumt, dann kündigt er einerseits ein Thema an, dass er im dritten Kapitel des Briefes voll entfalten wird, andererseits aber erinnert er an die geistliche Erkenntnis, dass nur wer zuhören kann, auch glauben kann. Der Glaube entsteht durch das Hören des Wortes Gottes (Rö 10,17; Joh 17,20; Eph 1,13). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten

Konflikte bewältigen

Mittwoch 23. Juni 2010 von Pastor Jens Motschmann


Pastor Jens Motschmann

Konflikte bewältigen
Predigt über Römer 12,17-21

“Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22). Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem” (Römer 12, 17 – 21). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten

Zu welcher Gruppe werden wir gehören?

Samstag 19. Juni 2010 von Pastor Heinrich Kemner


Pastor Heinrich Kemner

Zu welcher Gruppe werden wir gehören?

Viele nun seiner Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören? Da Jesus aber bei sich selbst merkte, daß seine Jünger darüber murrten, sprach er zu ihnen: Ärgert euch das? Wie, wenn ihr nun sehen werdet den Menschensohn auffahren dahin, wo er zuvor war? Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. Aber es gibt einige unter euch, die glauben nicht. Denn Jesus wußte von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben. Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. (Johannes 6,60-69) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Predigten

Erzbischof Janis Vanags, Botschaft zum Pfingstfest 2010

Dienstag 1. Juni 2010 von Erzbischof Janis Vanags


Erzbischof Janis Vanags

Botschaft des Erzbischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche Lettlands zum Pfingstfest 2010

Vor seinem Tod am Kreuz hinterließ unser Herr Jesus Christus ein Testament. Seine Seele befahl er Gott an. Seinen Körper hinterließ er Joseph von Arimathäa zur Bestattung in dessen Grabe. Seine Mutter vertraute er dem Apostel Johannes an. Die Soldaten kamen in den Besitz seiner Gewänder. Aber was vermachte Christus seinen Jüngern, die alles verlassen hatten, um ihm nachzufolgen? „Den Tröster, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht.  Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ (Joh. 14,17) Einer der Jünger fragt ihn überrascht: „Herr, was bedeutet es, daß du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?“ Aus seiner Frage spricht ehrfurchtvolles Erstaunen – die Propheten haben ihn erwartet, Könige wollten ihn sehen, aber du, Herr willst dich nur uns offenbaren, und nicht ihnen, der Welt? Ist das Auserwählt-Sein Deiner Jünger wirklich so groß? Tatsächlich ist von den hohen Kirchenfesten der Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes vor allem das Fest der Jünger. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten

Die Gottesanbeterin

Montag 31. Mai 2010 von Johann Hesse


Johann Hesse

Die Gottesanbeterin
Andacht über Johannes 4,15-26

…Spricht die Frau zu ihm: Herr, gib mir solches Wasser, damit mich nicht dürstet und ich nicht herkommen muß, um zu schöpfen! Jesus spricht zu ihr: Geh hin, ruf deinen Mann und komm wieder her! Die Frau antwortete und sprach zu ihm: Ich habe keinen Mann. Jesus spricht zu ihr: Du hast recht geantwortet: Ich habe keinen Mann. Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann; das hast du recht gesagt. Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, daß du ein Prophet bist. Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten soll. Jesus spricht zu ihr: Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, daß ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr wißt nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Spricht die Frau zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der da Christus heißt. Wenn dieser kommt, wird er uns alles verkündigen. Jesus spricht zu ihr: Ich bin’s, der mit dir redet. (Johannes 4,15-26) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten

Unser Kampf für Gottes Ehre

Dienstag 25. Mai 2010 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Unser Kampf für Gottes Ehre (1. Samuel 17)

Liebe Brüder und Schwestern,

die Predigt behandelt die Frage des richtigen geistlichen Kampfes. Der Predigttext steht in 1. Sam. 17, die Geschichte von David und Goliath. Mit dieser Überschrift ist, denke ich, das eigentliche Anliegen Davids gut wiedergegeben, denn darum ging es ihm in erster Linie – um die Ehre Gottes, und um sie wieder herzustellen, soweit es ihm möglich war.

Es gibt ein passives Christsein unter uns. Ein Christsein, dem es egal ist, ob der lebendige Gott in dieser Welt verhöhnt, gelästert, hinten angestellt wird, dem es egal ist, ob die Gebote Gottes mit Füßen getreten werden oder nicht, ob sein Erlösungswerk auf Golgatha verhöhnt wird oder nicht. Das nenne ich ein passives Christentum, wenn man sich nicht für Gottes Ehre interessiert. Es gibt aber auch ein waches Christentum – zum Glück, das zum Einsatz und zum Zeugnis und zum Kampf bereit ist. Zum Kampf, wenn Gottes Ehre in den Schmutz getreten wird. Dieses Kapitel ist für die wachen Christen geschrieben. Wer vielleicht in der Gefahr steht, passiv zu sein und die böse Welt böse Welt sein zu lassen, der möge sich hier einen Anstoß im positiven Sinn des Wortes geben lassen. Für die wachen Christen ist 1.Sam. 17 ein vorzügliches Beispiel, ja geradezu ein Vorbild für den Kampf um Gottes Ehre. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten