Sonntag 5. September 2010 von Dekan Dr. Reinhard Brandt
Stellungnahme von Dekan Dr. Reinhard Brandt zur Frage des Einschubs eines Israel-Absatzes in die Verfassung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
In der Kirchenverfassung der ELKB lautet der Grundartikel – an der Stelle einer Präambel, aber eben nicht „nur” als Präambel, sondern bewusst als „Grundartikel” gefasst – wie folgt: „Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern lebt in der Gemeinschaft der einen, heiligen, allgemeinen und apostolischen Kirche aus dem Worte Gottes, das in Jesus Christus Mensch geworden ist und in der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes bezeugt wird. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Theologie
Freitag 27. August 2010 von Arbeitskreis Bekennender Christen Bayern
Eine Frage der Liebe. Menschen mit homosexueller Identität verstehen – als Kirche verantwortlich handeln
1. Der Anlass – die Eingabe Nr. 68 an die Bayerische Landessynode
„Die Prodekanatssynode München-Nord hat bei ihrer 9. Tagung am 17. November 2009 in der Evangeliumskirche München Hasenbergl unter TOP 8 folgende Eingabe an die Landessynode beschlossen: Die Prodekanatssynode München-Nord hält –mit Blick auf das EU-Antidiskriminierungsgesetz und unter Berücksichtigung von 16 Jahren „Fürther Erklärung“ sowie der seitdem stattgefundenen Entwicklungen – eine Überprüfung der Praxis innerhalb der Evang.–Luth. Kirche in Bayern im Umgang mit gleichgeschlechtlich lebenden Pfarrerinnen und Pfarrern im Sinne der Gleichbehandlung für dringend geboten. Die betrifft besonders die Stellenbesetzungspraxis hinsichtlich Gemeindepfarrstellen und die Möglichkeit des Zusammenlebens von Pfarrerinnen und Pfarrern mit eingetragener Partnerschaft im Pfarrhaus. Die Landessynode möge geeignete Maßnahmen beschließen, die eine Diskriminierung von gleichgeschlechtlich orientierten Pfarrerinnen und Pfarrern in Zukunft ausschließen.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe, Sexualethik, Theologie
Freitag 16. Juli 2010 von Joachim Klotz
Wer Jesus nachfolgen will, muss die Bibel lesen!
Seit einigen Jahren werde ich in Büchern, Botschaften und Gesprächen mit Aussagen wie diesen konfrontiert: „Wir müssen jesustreu sein, nicht bibeltreu!“ oder: „Die Bibel ist wie eine gute, aber nicht notwendige Gebrauchsanweisung für ein Leben mit Jesus.“ oder eben: „Für die Nachfolge Jesu brauchen wir nicht notwendigerweise die Bibel.“ Das wollte ich unbedingt genauer untersuchen und prüfen.
Also habe ich weitere Predigten gehört, habe Artikel und Bücher gelesen. Und vor allem habe ich die Bibel untersucht und bewusst auf eine intensive Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus geachtet. Und siehe da, alles führte zu dem gleichen Ergebnis: Nirgends und auf keine andere Weise ist meine Gemeinschaft mit unserem Herrn Jesus Christus so intensiv und erfüllend, wie dann, wenn ich die Bibel lese, ja studiere und sie bewusst als Reden Gottes verstehe. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Theologie
Donnerstag 1. Juli 2010 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt
Die Welt, die wir beobachten
Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, daß er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muß wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Schöpfung / Evolution, Theologie
Samstag 15. Mai 2010 von Christa Meves
Hochverehrter Herr Erzbischof Marx,
die Anti-Baby-Pille unter dem Aufjauchzen der Zuhörerinnen als einen Höhepunkt des ökumenischen Kirchentages ausgerechnet im Münchner Dom Zu Unserer Lieben Frau als “ein Geschenk Gottes” zu bezeichnen – wie das Frau Ex-Bischöfin Margot Käßmann zustande brachte – ist eine unfassliche Beleidigung des christlichen Glaubens und ein skandalöser Affront gegen die katholische Kirche. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Medizinische Ethik
Samstag 8. Mai 2010 von Wolfhart Neumann
Christsein in säkularisierter Gesellschaft.
Persönliche Erlebnisse und Gottes Führung in 40 Jahren DDR-Zeit
„Wer als Christ in der DDR gelebt hat, lernte viel, um als Christ zu überleben. Er kann aber keine Rezepte verteilen, um heute der zunehmenden säkularisierten Entwicklung stand zu halten.“ Zu meiner Person: Wolfhart Neumann, 1944 in der Oberlausitz, in der Nähe von Herrnhut, geboren. Ich lebte an verschiedenen Orten und Gemeinden alle 40 Jahre in der ehemaligen DDR. Ich bin Möbeltischler, Diakon bzw. Dipl. rel. Pädagoge und war nach der friedlichen Revolution 2 Jahre Mitarbeiter des CJD und 15 Jahre ProChrist-Referent für die Neuen Bundesländer. Ehrenamtlich bin ich Bruderratsmitglied des Gemeindehilfsbundes. „Ich möchte meine persönlichen Erlebnisse nicht zur Schau stellen, sondern exemplarisch zeigen, wie Gott führt und trägt – auch in einer Gesellschaft, in der Christen nicht erwünscht waren.“ Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik
Freitag 7. Mai 2010 von Alexander Seibel
Aldous Huxley und sein Einfluß auf „evangelikale“ Spiritualität
Aldous Huxley (1894 – 1963), Enkelsohn von Thomas Huxley, der als Darwins „Bulldogge“ bezeichnet wurde, ist Autor des Klassikers „Tapfere (schöne) neue Welt“. Ähnlich wie George Orwells „1984“ schildert es eine Zukunft, in welcher der Mensch das Maß aller Dinge geworden, zur totalen Autonomie ausgereift ist und Gott restlos abgedankt hat. Aldous Huxley gilt auch als Vater der Droge, besonders für die studentische Welt, durch sein Essay „The Doors of Perception“ (Die Pforten der Wahrnehmung). Er beschreibt in diesem 1954 erschienenen Werk die Auswirkungen von halluzinogenen Drogen wie LSD und Meskalin auf das menschliche Bewusstsein und öffnete sich intensiv für die Mystik. Was hat Aldous Huxley nun mit christlicher Frömmigkeit oder gar Spiritualität zu tun? Auf den ersten Blick scheinbar gar nichts. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde
Montag 22. Februar 2010 von Pastor Gero Cochlovius
„Fromme Wünsche“ – Die Reformvorschläge der Pia Desideria
»Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich, still und leise,
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.«
So beginnt ein bekanntes Lied von Manfred Siebald. Und so könnte man auch die Geschichte von Speners wichtigstem Werk, die »Pia Desideria«, zu deutsch: »Fromme Wünsche« nachzeichnen. Ursprünglich war es noch nicht mal als eigene Schrift gedacht, sondern sollte lediglich eine kurze Vorrede zu einer Neuausgabe einer Predigtsammlung Johann Arndts sein. Keiner, am allerwenigsten Spener selbst, konnte ahnen, was für weite Kreise dies kleine Steinchen ziehen würde. Doch die Resonanz war groß. Bald schon mußten die »Pia Desideria – oder Herzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren Evangelischen Kirche« separat gedruckt werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Gemeinde, Kirche
Dienstag 2. Februar 2010 von Prediger Oliver Ahlfeld
„Starke Mitarbeiter–Starke Gemeinden“
1 Probleme über Probleme?
Die große Aufgabe der christlichen Gemeinden scheint sich verlagert zu haben: Ein Stück weg von der Praxis des Glaubens, die in der Gemeinde ihren Ort, mehr noch, ihr „Zuhause“ findet, hin zu einer funktionierenden „Maschinerie der Problemlösung“. Wenn ich auf Reisen in Gemeinden unterwegs bin, sind es immer wieder die gleichen Dinge, die mir zu Ohren kommen: Es gibt zu wenig Mitarbeiter, die Jungen und die Alten streiten sich, man hat kein Geld, keine Motivation oder keine Lust auf Veränderungen und Grabenkämpfe und Überlastung prägen den Gemeindealltag mehr, als sie sollten.
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Kategorie: Buchempfehlungen, Gemeinde
Freitag 22. Januar 2010 von LEO e.V.
Bernhard Ritter
Lieben und Geliebtwerden in der Ehe
1.) „Stabile Fundamente für die Ehe“
Eine Ehe kann sich nur dann gut entwickeln, wenn sie stabile Fundamente hat. Solche Fundament sind all die Faktoren, die die Einheit der Ehe stärken. Das sind vor allem:
1. Die Anerkennung Gottes, des Schöpfer und der Schöpfungstatsachen im eigenen Leben: Der christliche Glaube ist keine theoretische Ideologie oder Weltanschauung. Er ist vor allem anderen die Anerkennung Gottes als dem Herrn im eigenen Leben und damit auch seines Schöpfungswillens, seiner Bestimmung für das eigene Leben. Verbindlicher Glauben heißt, sich mit diesem Fundament zu identifizieren! Zu der globalen Lebensaufgabe, die Schöpfung zu bebauen und zu bewahren, gehört von Anfang an, für eine stabile Ehe und Familie zu arbeiten. Dafür hat uns der Schöpfer alle nötigen Voraussetzungen mitgegeben. Der christliche Glauben ist ein Fundament, das nicht wankt, wenn es entschieden angenommen wird, d.h. wenn wir zu den Fundamenten, die Gott gelegt hat, entschlossen und beständig „Ja“ sagen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Ehe u. Familie, Gemeinde