Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Wo in Deutschland Christen verfolgt werden

Donnerstag 31. Juli 2014 von Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.


Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.

In deutschen Flüchtlingsheimen werden Christen häufig gemobbt, gequält oder geschlagen. Von Islamisten, die ebenfalls Asyl suchen. Das zeigen gemeinsame Recherchen von report München und der ZEIT.

Da ist zum Beispiel der Fall eines katholischen Kurden aus Syrien, der nach Bayern geflohen ist und irrtümlich dachte, das Leben in der Hölle sei nun zu Ende. Doch es kam anders, denn in seiner süddeutschen Flüchtlingsunterkunft wohnten zahlreiche radikale Islamisten aus Tschetschenien. “Es begann mit den Kindern”, erzählt der Katholik, “die Kinder der Tschetschenen beschimpften unsere Kinder als ‘Kuffar’, als Ungläubige: Es folgten Prügeleien, Drohungen, Angstzustände. Ein anderer christlicher Kurde aus dieser Unterkunft sagt: “Wir sind nach Deutschland gekommen, um solche Leute nicht mehr sehen zu müssen. Jetzt wohnen wir mit ihnen zusammen.” Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gesellschaft / Politik

Unser Ja zu Gottes Ebenbild als Mann und Frau

Dienstag 29. Juli 2014 von Administrator


Votum von Pastoren des BEFG (Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland) zum Thema Homosexualität vom Mai 2014

Vor unseren Augen vollzieht sich ein tiefgreifender gesellschaftlicher Wandel. Zielstrebig wird Homosexualität in Politik, Medien und Lehrplänen in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Dabei geht es oft nicht mehr um Lösung drängender Probleme oder die gesellschaftliche Proportion des Themas, sondern um die Umsetzung eines neuen Menschenund Gesellschaftsbildes: Programmatisch wird der Heterosexualität die Homosexualität als gleichwertig zur Seite gestellt, werden Ehe und Familie umdefiniert, während jede Infragestellung davon als Diskriminierung oder Homophobie bezeichnet wird. Diese Entwicklung betrifft uns Christen ganz unmittelbar. Denn unser Bild vom Menschen, unsere Werte und Ethik, unser Verständnis von Gemeinde, gründen ganz auf der Bibel, beziehen sich aber auf das gesellschaftliche Umfeld, in dem wir unseren Glauben leben und in das wir das Evangelium von Jesus Christus hinein zu sagen haben. Und so begrüßen wir, dass sich das Präsidium des BEFG mit dieser Entwicklung auseinandersetzt und dazu auch die Gemeinden in dem „Offenen Brief“ anregt (Februar 2013). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Pränataltest als hochgefährliches Selektionsinstrument

Montag 28. Juli 2014 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

CDL ruft vor Gentest-Unternehmen in Konstanz zu Protest gegen Selektion von Behinderten auf

Nordwalde b. Münster. Mit einer öffentlichen Kundgebung haben rund 100 Kritiker und Betroffene auf Einladung der CDL-Baden-Württemberg am 16.07.14 vor dem  Firmensitz  der Firma Lifecodexx in Konstanz demonstriert. Lifecodexx ist der erste deutsche Anbieter von Gentests vor allem zur Früherkennung von Kindern mit Down Syndrom. Auch Professor  Dr. Holm Schneider, Leiter der Abteilung Molekulare Pädiatrie am Universitätsklinikum Erlangen, nahm ebenso wie junge Menschen mit Down Syndrom mit eigenen kritischen Stellungnahmen an der Kundgebung teil. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Wenn Forscher sich irren

Freitag 25. Juli 2014 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Das Platzen der Baby-Blase und der Wunderglaube an die Ganztagsbetreuung

Baby-Baisse statt Baby-Boom: Mit der Finanz- und Immobilienblase sind 2008 nicht nur Träume von mehr Wohlstand, sondern auch von mehr Kindern geplatzt. In den USA wie in Europa ist die Geburtenhäufigkeit seit 2008 zurückgegangen; einige Länder wie Portugal und Griechenland verzeichnen historische Negativrekorde (1). Widerlegt ist damit der Optimismus jener Sozialforscher, die jahrelang einen Wiederanstieg der Geburten prognostizierten. Über Jahre verkündeten tonangebende Sozialforscher die gute Botschaft wieder steigender Geburtenraten; besonders prominent 2009 in der Zeitschrift „Nature“, die ein Comeback der Babys in Industriestaaten mit chronischem Kindermangel, namentlich Japan, Italien und Deutschland, in Aussicht stellte (2). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Dem Antisemitismus entschieden entgegentreten

Donnerstag 24. Juli 2014 von Evangelischer Arbeitskreis der CDU


Evangelischer Arbeitskreis der CDU

Anlässlich der schier unfassbaren antijüdischen Hetzparolen von Seiten fanatischer Muslime auf pro-palästinensischen Demonstrationen der letzten Tage erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel MdB: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Weltreligionen

Wie eine Diplomatentochter aus Israel den Messias fand

Mittwoch 23. Juli 2014 von Nina Ariely Zaugg


Nina Ariely Zaugg

Meine Eltern und Verwandten sind ursprünglich Juden aus dem Irak. Mein Vater war 1950 aus Bagdad nach Israel eingewandert (als die gesamte jüdische Bevölkerung des Iraks das Land verlassen musste). Meine Mutter wurde als Tochter irakischer Juden 1937 in der Nähe von Tel Aviv geboren, im britischen Mandat Palestine. Zum Zeitpunkt der israelischen Unabhängigkeit war sie 11-jährig. Einige Jahre vor meiner Geburt begann mein Vater als israelischer Diplomat zu arbeiten. Meine Eltern träumten davon, mir eine Schulausbildung in Europa zu ermöglichen und mir später den auch für Mädchen obligatorischen Militärdienst in Israel zu ersparen. (Meine beiden Brüder hatten je 3-4 Jahre im Militär gedient.) Per „Zufall“ erhielten sie eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz für mich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Seelsorge / Lebenshilfe

“Das eine Wort Gottes…”

Montag 21. Juli 2014 von Holger Lahayne


Holger Lahayne

Zur Barmer theologischen Erklärung 1934

Seit der Machtübernahme Hitlers 1933 hatten die „Deutschen Christen“ innerhalb der Evangelischen Kirche des Landes eine erhebliche Macht gewonnen. Im März 1934 ließen sie verlauten: „In Hitler ist die Zeit erfüllt für das deutsche Volk. Denn durch Hitler ist Christus, Gott der Helfer und Erlöser, unter uns mächtig geworden.“ Ganz im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie sahen sie in Rasse, Volkstum und Nation sichtbare göttliche „Lebensordnungen“, die nach ihrem Verständnis auch Grundlage der Kirche sein sollten. Im Widerstand zu dieser Ideologie bildete sich im April 1934 die „Bekennende Kirche“; im Mai des Jahres trafen sich in Barmen (seit 1929 Stadtteil Wuppertals) 139 Kirchenvertreter (darunter 53 Nichttheologen) aus 25 deutschen Landeskirchen (reformierte, lutherische und unierte) zu einer ersten „Bekenntnissynode“. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche, Theologie

Predigt: Das Heil kommt von den Juden (Joh 4,44)

Freitag 18. Juli 2014 von Pfr. Winrich Scheffbuch


Pfr. Winrich Scheffbuch

Wie einfühlsam führt Jesus das Gespräch mit der Samariterin! Zuerst knüpft er bei den konkreten Enttäuschungen im Leben an. Da war die Wunde einer unerfüllten Sehnsucht im Leben dieser Frau. Ganz tief steigt Jesus zu ihr herunter und erkundigt sich nach ihrem Ergehen. Man kann lernen, wie einfach Jesus spricht. Jeder kann es verstehen. Aber dann bleibt Jesus nicht bei dem Vordergründigen, dem Alltäglichen stehen. Hinter aller Enttäuschung steht die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Darum spricht Jesus vom Heil der Welt, von der Wahrheit, vom Messias, dem kommenden König des Gottesreiches. Genau da aber mutet Jesus dieser Samariterin etwas Ungeheures zu: „Das Heil kommt von den Juden.“ Ist das wegen der völkischen Spannungen zwischen Samaritanern und Juden nicht ein unerträgliches Ärgernis? Ist das Heil der Welt wirklich unauflöslich mit den Juden verknüpft? Ja! Damit macht Jesus für die ganze Menschheit unverrückbar fest, dass den Juden ein zentraler Platz in der Heilsgeschichte Gottes zukommt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Wer ist Gott und wie können wir von ihm reden?

Mittwoch 16. Juli 2014 von Pfr. Hanns Leiner


Pfr. Hanns Leiner

Unsere Fragestellung, wie wir richtig oder sogar besser als es etwa in der Kirche heute geschieht, von Gott reden können hat mich an die Katechisierungsszene im Faust erinnert. Faust beantwortet die Frage Gretchens: “Wie hältst du’s mit der Religion?” mit einer Kette von Gegenfragen: “Wer darf ihn nennen und wer bekennen: Ich glaub’ ihn? Wer empfinden und unterwinden zu sagen: Ich glaub’ ihn nicht? … Nenn’ es dann, wie du willst, nenn’s Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe keinen Namen dafür. Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, umnebelnd Himmelsglut.” (Faust I, Z. 3432 – 3458) Wenn auch Fausts Antworten fragwürdig bleiben, seine Fragen müssen wir ernst nehmen und sie bewegen uns unverändert bis heute. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Vier kirchliche Mitarbeiter in Slavjansk nach Pfingsten von Separatisten ermordet

Dienstag 15. Juli 2014 von Martin-Bucer-Seminar


Martin-Bucer-Seminar

Antichristliche Ausschreitungen während der Zeit der prorussischen Aktivisten

(Bonn, 14.07.2014) Wie erst jetzt bekannt wurde, wurden vier Mitarbeiter einer Pfingstgemeinde im ostukrainischen Slavjansk bereits einen Tag nach ihrer Entführung am Pfingstsonntag ermordet. Dies bestätigte gestern Abend Vladimir Solovjov, Pastor der Gemeinde “Neues Leben” in Slavjansk. Er musste selbst nach entsprechenden Drohungen vor den Separatisten fliehen und ist nach der Rückeroberung der Stadt durch die ukrainische Armee vor wenigen Tagen zurückgekehrt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit