Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Die Ablehnung der Homosexualität im Judentum

Dienstag 22. April 2014 von Dennis Prager


Dennis Prager

Als das Judentum die Forderung erhob, alle sexuellen Aktivitäten in die Ehe zu kanalisieren, veränderte es dadurch die Welt. Das Verbot von nichtehelichem Sex durch die Tora ermöglichte, ganz einfach gesagt, die Schöpfung der westlichen Zivilisation. Gesellschaften, die der Sexualität keine Grenzen setzten, wurden in ihrer Entwicklung blockiert. Die sich daraus ergebende Vorherrschaft der westlichen Welt kann großteils der sexuellen Revolution zugeschrieben werden, die vom Judentum begonnen und später vom Christentum weitergetragen wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Weltreligionen

Predigt zum Ostersonntag über Mt 28,1-10

Sonntag 20. April 2014 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Am Abend aber des Sabbats, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot. Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern : Fürchtet euch nicht; ich weiß, daß ihr Jesum, den Gekreuzigten suchet. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Stätte, da der Herr gelegen hat! Und gehet eilend hin und saget es seinen Jüngern, daß er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab`s euch gesagt. Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, daß sie es seinen Jüngern verkündigten, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin und verkündigt es meinen Brüdern, daß sie gehen nach Galiläa; daselbst werden Sie mich sehen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Passah – wie intolerant!

Freitag 18. April 2014 von Avi Snyder


Avi Snyder

Das Passahfest erinnert mich immer an eine Begegnung, die ich vor einigen Jahren mit einer jungen Frau hatte. Die Begegnung fand einige Tage vor Beginn des Passahfestes statt. Sie kam auf mich zu, während ich meine ‚Juden für Jesus‘- Literatur verteilte, und ich konnte ihr ansehen, dass meine Anwesenheit und meine Ansicht sie sehr störte. Aber ich konnte auch sehen, dass direkt unter der Oberfläche ihrer Verachtung eine echte Frage lag. „So“, begann sie, als ob wir unsere Unterhaltung schon eine ganze Weile geführt hätten. „Sie wollen mir sagen, dass ich, falls ich nicht an Ihren Jesus glaube …“ „An unseren Jesus”, unterbrach ich sie lächelnd. „Er ist auch jüdisch, wie Sie wissen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie

Gottes Weg mit Israel

Mittwoch 16. April 2014 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Wir kennen vielleicht den kurzen Wortwechsel zwischen Friedrich dem Großen und seinem General Hans Joachim von Zieten. Der König fragte seinen gläubigen General und persönlichen Freund, ob er ihm einen Gottesbeweis nennen könne. Die Antwort: „Majestät – die Juden“. In der Tat, die Existenz des jüdischen Volks seit über 3500 Jahren ist, wenn schon nicht ein Beweis, so doch in jedem Fall ein Hinweis auf Gottes Handeln in der Geschichte. Wo gibt es sonst ein Volk, das sich ableitet von einer Offenbarung Gottes und stärkste Anfeindungen bis heute überstanden hat? Wer die Wege studiert, die Gott mit Israel gegangen ist und die er gegenwärtig geht und nach den biblischen Verheißungen noch gehen wird, der wird in vielerlei Hinsicht ganz persönlich gefordert. Immer wieder wird er gezwungen, sein eigenes Gottesbild zu hinterfragen, immer wieder kommt er ins Staunen und Grübeln und Zweifeln. So ist es nicht verwunderlich, dass auf die Frage nach dem Sinn der Geschichte und Geschicke des Volkes Israel ganz unterschiedliche Antworten gegeben werden. Nachfolgend stelle ich zwölf Merkmale dar, die Gottes Weg mit Israel kennzeichnen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie, Weltreligionen

Gleiche Argumente, gleiche Vorteile: Folgt auf die gleichgeschlechtliche Partnerschaft nun die Polyamorie?

Dienstag 15. April 2014 von Michael Cook BA


Michael Cook BA

Als das US-Verfassungsgericht im Juni 2013 Artikel 3 des Gesetzes zum Schutz der Ehe (Defense of Marriage Act – DOMA) im Fall Vereinigte Staaten gegen Windsor für nichtig erklärte, profitierte davon nicht nur die gleichgeschlechtliche Ehe. Dieses Urteil scheint auch der Polyamorie neuen Auftrieb gegeben zu haben. Eine Tatsache, die die Anhänger der gleichgeschlechtlichen Ehe nicht unbedingt begrüßen. Sie betrachten legalisierte Polyamorie als gefährlichen Gegner, da durch sie die Botschaft ihres eigenen Kampfes schwieriger zu vermitteln ist. “Die Ehe sollte auf die Menschen ausgeweitet werden, die gar nicht heiraten können, nicht auf die, die nicht sechs Menschen gleichzeitig heiraten dürfen,” sagt Jonathan Rauch, Autor von Gay Marriage: Why It is Good for Gays, Good for Straights, and Good for America. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Predigt zum Palmsonntag über Hebr. 12,1-3

Freitag 11. April 2014 von Walter Tlach


Walter Tlach

Die Vollendung der Treue

“Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen alles, was uns beschwert und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasset uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist, und aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens” (“…der Treue”), “welcher, da er wohl hätte können Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten des Thrones Gottes. Gedenket an den, der ein solches Widersprechen von den Sündern wider sich erduldet hat, auf dass ihr nicht matt werdet und nicht in eurem Mut ablasset.” Amen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt am Palmsonntag

Freitag 11. April 2014 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Johannes 12,12-19

“Des anderen Tages, viel Volks, das aufs Fest gekommen war, da es hörte, daß Jesus kommt gen Jerusalem; nahmen sie Palmenzweige, und gingen hinaus ihm entgegen, und schrien: Hosianna, gelobet sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, ein König von Israel. Jesus aber überkam ein Eselein, und ritt darauf; wie denn geschrieben steht: Fürchte dich nicht, du Tochter Zion; siehe, dein König kommt reitend auf einem Eselsfüllen. Solches aber verstanden seine Jünger zuvor nicht; sondern da Jesus verklärt ward, da dachten sie daran, daß solches war von ihm geschrieben, und sie solches ihm getan hatten. Das Volk aber, daß mit ihm war, da er Lazarus aus dem Grabe rief, und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat. Darum ging ihm auch das Volk entgegen, da sie hörten, er hätte solches Zeichen getan. Die Pharisäer aber sprachen unter einander: ihr sehet, daß ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihn nach.” Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

Vater Staat oder Elternhaus: Wer soll die Kinder erziehen?

Mittwoch 9. April 2014 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Elternhaus oder Vater Staat – wer hat das primäre Recht der Kindererziehung? Darum geht es letztlich, wenn Eltern gegen eine staatliche “Sexualerziehung” protestieren, die in Grundschulen und sogar schon in Kindertagesstätten einsetzt. Dabei ist die Zuständigkeit nach der Verfassungsordnung eigentlich klar: Die Erziehung der Kinder ist nach Art. 6 GG das “natürliche Recht” der Eltern und “die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht”. “Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft”; wenn “die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen” dürfen die Behörden deshalb Eltern von ihren Kinder trennen (Art. 6 GG). Abgesehen von diesem “Wächteramt” in Problemfällen hat der Staat keinen eigenständigen, von den Eltern abgelösten Erziehungsauftrag. Vielmehr ist es seine Aufgabe, die Eltern subsidiär so zu unterstützen, dass sie ihre Kinder zu einer “eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit” erziehen können (1). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Diskriminiert und schutzlos

Montag 7. April 2014 von Christian Solidarity International


Christian Solidarity International

Bis heute sind in Indien Gesetze in Kraft, die religiöse Minderheiten benachteiligen. Hinduextremisten nutzen die menschenrechtsverletzenden Gesetze, um gegen sie vorzugehen.

Indien ist die größte Demokratie und wird bald das bevölkerungsreichste Land der Welt sein. Zwar sind 80 % der Bevölkerung Hindus. In Indien lebt aber auch die drittgrößte Anzahl Muslime (nach Indonesien und Pakistan). Nur etwa 2 % der Bevölkerung sind Christen – in absoluten Zahlen sind es dennoch 25 Millionen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Die große Anpassung. Zum 30. Todestag Francis Schaeffers

Donnerstag 3. April 2014 von Holger Lahayne


Holger Lahayne

Vor dreißig Jahren, im Mai 1984, verstarb Francis A. Schaeffer. Der Gründer der L’Abri-Gemeinschaft war nicht nur ein großer Evangelist und Apologet des Christentums. Bekannt machte ihn auch seine scharfe Analyse der Kulturgeschichte wie in Wie können wir denn leben? Wie kaum ein anderer Theologe vor ihm durchleuchtete er moderne und postmoderne Philosophie und Wissenschaft, Literatur und Film, Musik und Malerei. Doch sein Hauptaugenmerk galt dem eigenen, dem frommen Lager. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde, Kirche