Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Endzeitlicher Sabbat

Freitag 30. Januar 2015 von Pfr. Eduard Haller


Pfr. Eduard Haller

” … und es wird keine Zeit mehr sein … ” (Offenbarung 10,6)

Wer unbeirrt auf Jesu Stimme hört, wer ihm nachfolgt, erfährt den Zuspruch des Letzten im Vorletzten, der Ewigkeit in der Zeit, den Sabbat ohne Ende in unseren Jahren der Sabbat-Anfänge. Der österliche Gruß des auferstandenen Jesus “Friede sei mit euch!” öffnet die unvorstellbare, undenkbare Wahrheit: ” … und es wird keine Zeit mehr sein.” Wir können das Nichts nicht denken, wir können die Ewigkeit nicht denken. Wir können von Vergangenem oder Künftigem nur im Gegenwärtigen denken, und beides wird gleichnishaft und zugleich nicht weniger wirklich. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Klartext

Mittwoch 28. Januar 2015 von Pfr. Dr. Theo Lehmann


Pfr. Dr. Theo Lehmann

Nach manchen Predigtabenden sagen manche Leute zu mir: „Vielen Dank für die klare Verkündigung.“ Klar, da habe ich mich gefreut. Aber noch mehr habe ich mich gewundert. Denn: das Evangelium zu predigen ist mein Beruf. Dazu bin ich und habe ich mich verpflichtet. Der Apostel Paulus schreibt im 1. Korintherbrief 9,16: „Dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun.“ Ich muss. Und das schließt ein, dass ich es mit Klarheit tun muss. Ein Bote, der die Botschaft seines Herrn unklar ausrichtet, unvollkommen ausführt und sich unverständlich ausdrückt, ist dienstunfähig. Also, dass ich klar predige, ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit. Wieso bedanken sich die Leute für eine Selbstverständlichkeit? Weil es offenbar nicht mehr selbstverständlich ist, dass das Evangelium klar gepredigt wird. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

“Hier ist ein Jude im Haus” (Liedtext)

Dienstag 27. Januar 2015 von Astrid Borower


Astrid Borower

Aus Anlass des 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.1.1945

Sie sitzen zusammen zur Weihnachtszeit.
Es gibt kein Geschenk, doch sie haben Freud‘.
Oma, Vater und Mutter und der kleine Sohn
und ein Jude bei ihnen, seit Wochen schon.
Das ist streng verboten, doch er kann nicht weg.
Wann immer es klopft, schlüpft er in sein Versteck.
Er weiß, für sie alle sieht’s finster aus,
wenn es jemals rauskommt:
Hier ist ein Jude im Haus. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Nur Betroffenheitsrhetorik

Montag 26. Januar 2015 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Für die EU ist Religionsfreiheit keine Priorität. Die Anerkennung der Grundrechte unterscheidet zwischen mehr oder weniger wichtigen und schützenswerten Grundrechten. Angesichts fehlender Orientierung in Sachen Identität Europas gehen die meisten Politiker in Brüssel den wirklichen Fragen nach den Angriffen auf « Charlie Hebdo » aus dem Wege. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, die Fraktionsführer im EU-Parlament und der Erste Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans üben sich in Betroffenheitsrhetorik. Die EU hat keine Position im Umgang mit dem Islam. Die politisch Verantwortlichen reden feierlich am Thema vorbei. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Weltreligionen

Predigt über Mt. 8,1-13 (3. Sonntag nach Epiphanias)

Sonntag 25. Januar 2015 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Da er aber vom Berge herab ging, folgte ihm viel Volks nach. Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: Herr, so du willst, kannst du mich wohl reinigen. Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will’s tun; sei gereinigt. Und alsbald ward er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: Siehe zu, sags niemand; sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Moses befohlen hat, zu einem Zeugnis über sie. Da aber Jesus einging zu Kapernaum, trat ein Hauptmann zu ihm, der bat ihn, und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gichtbrüchig und hat große Qual. Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehst; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn ich bin ein Mensch, dazu der Obrigkeit untertan und habe unter mir Kriegsknechte; noch wenn ich sage zu einem: Gehe hin, so geht er; und zum anderen: Komm her, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das, so tut ers. Da das Jesus hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden. Aber ich sage euch: Viele werden kommen vom Morgen und vom Abend und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich sitzen. Aber die Kinder des Reichs werden ausgestoßen in die äußerste Finsternis hinaus, da wird sein Heulen und Zähneklappen. Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Gehe hin, die geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht ward gesund zu derselbigen Stunde. (Matthäus 8,1-13) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

“Ihr werdet meine Zeugen sein…”

Donnerstag 22. Januar 2015 von Robert Rahm


Robert Rahm

Predigt über Apostelgeschichte 1,8

Liebe Brüder und Schwestern,

Jesus sagte zu seinen Jüngern:

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird und werdet meine Zeugen sein, in Jerusalem, in Judäa und Samarien und bis ans Ende der Erde.“ (Apg 1,8)

Ich möchte mich in meiner Predigt auf „Jerusalem“ beschränken, also geht es darum, Zeuge zu sein, da wo ich lebe. Der Unterschied von einem Christen zu einem Jünger ist: Der Christ will in den Himmel kommen, der Jünger will viele Freunde mit in den Himmel nehmen. Wenn die ersten Jünger Jesu ihren Glauben als Privatsache behütet hätten, so gäbe es kein christliches Abendland und keine weltweite Gemeinde Jesu. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Was ist der Mensch?

Montag 19. Januar 2015 von Pfr. Eduard Haller


Pfr. Eduard Haller

Ein Beitrag zur alttestamentlichen Anthropologie.

„Am Tage, als Gott den Adam erschuf, schuf er ihn nach seinem Bilde, und zwar als Mann und als Frau schuf er sie und nannte sie ‘Mensch‘ “. (1. Mose 5, 1-2; vgl. 1. Mose 1,27)

1.  Der beheimatete Mensch

Die sog. „priesterschriftliche Quelle“ in 1. Mose 1-11 definiert den Menschen als den je aufeinander bezogenen Mann und die Frau. „Adam“ (der aus dem „Erdboden“, der „adamah“ genommene [1. Mose 5,1]), ist nicht der Mann allein und die Frau allein, sondern der Mann und die Frau in ihrer Bezogenheit aufeinander und in ihrer Bestimmung füreinander. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Widersteht der Gender-Ideologie!

Donnerstag 15. Januar 2015 von Prof. Dr. Peter Beyerhaus


Prof. Dr. Peter Beyerhaus

Gemeinsamer Aufruf von Christen aus den drei Hauptkonfessionen.

Gott hat in seiner Weisheit als Krone seiner Schöpfung den Menschen in der Polarität von Mann und Frau und zur gegenseitigen Ergänzung erschaffen (1. Mose 1, 26-27; 2, 21-24. Hier spiegelt sich die Gemeinschaft in Liebe wider, die in ihm selber als dem Dreieinigen zwischen dem Vater und dem Sohn, verbunden durch den Heiligen Geist, besteht. Deswegen erkennt die Bibel in der ehelichen Verbindung der beiden Geschlechter und der daraus hervorgehenden Familie eine Schöpfungsordnung, die grundlegend für den Bestand der Menschheit ist und bis zum Ende dieser Zeit gilt. Darum hat Gott die Ehe und Familie durch drei Gebote, das 4. 6. und 10., vor ihrem Zerfall geschützt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche, Sexualethik, Theologie

Stellungnahme zur Rezeptfreiheit von „EllaOne“

Mittwoch 14. Januar 2015 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Ein viele Millionen Euro teures, nachträgliches Weihnachtsgeschenk hat die EU-Kommission am 7. Januar dem Produzenten der Pille danach “EllaOne” beschert.

Dort dürften die Champagnerkorken kräftig geknallt haben, als veröffentlicht wurde, dass die EU-Kommission das von HRA Pharma entwickelte hoch dosierte Hormonpräparat zum rezeptfreien Verkauf durch Apotheken und online Apotheken europaweit freigegeben habe. Was sich für den Schutz der Gesundheit von Frauen und für den Embryonenschutz als Tragödie erweisen wird, eröffnet dem alleinigen europäischen Produzenten und Weltmarktführer beste neue Wachstumsperspektiven. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Lebensrecht, Medizinische Ethik

Gewalt und Religion: Die Ambivalenz des Koran

Montag 12. Januar 2015 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Islam meint wörtlich „Unterwerfung“ unter den Willen Allahs. Diese Unterwerfung wird durchbuchstabiert im Koran, der in seiner Urform bei Allah selbst liegt und in seiner Buchform als unmittelbare, im göttlichen Arabisch formulierte Wiedergabe der Urform gilt. Koran meint zunächst das Vorlesen eines Textes, später die Gesamtheit der Offenbarung. Koranworte werden daher wesentlich unhistorisch aufgefaßt und sind trotz ihrer nicht seltenen Widersprüche nicht relativierbar. Um diese Widersprüche haben sich vier berühmte Rechtsschulen bis zum 12. Jahrhundert bemüht, doch sind deren fatwas selbst gewissermaßen klassisch-unveränderlich kanonisiert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Weltreligionen