Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

„Reizt eure Kinder nicht zum Zorn“ (Eph 6,4)

Montag 1. September 2014 von Ruth Heil


Ruth Heil

Was bedeutet dieser Bibelvers?

Die ersten drei Verse von Epheser 6 beziehen sich auf die Kinder. Sie werden aufgefordert, „den Eltern gehorsam zu sein“ und sie zu ehren. Dann richtet sich der Blick auf die Väter: „Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn.“ In Kolosser 3,21 steht es ähnlich: „Ihr Väter, erbittert eure Kinder nicht, damit sie nicht scheu werden.“ Verdrossenheit ist bei Kindern und jungen Menschen eine schädliche Emotion. Väter, Mütter und andere, die die Verantwortung für Kinder tragen, müssen die Langzeitfolgen von Zorn verstehen. Welches sind die Ursachen von Wut bei Kindern? Wie kann man sie verhindern? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Seelsorge / Lebenshilfe

Die Wette

Samstag 30. August 2014 von Blaise Pascal (1623-1662)


Blaise Pascal (1623-1662)

A. Wir wollen nach der natürlichen Erkenntnis sprechen. Gibt es einen Gott, so ist er unendlich, unbegreiflich, weil er, ohne Theile und ohne Grenzen, keine Verbindung mit uns hat, wir sind also unfähig zu erkennen, weder was er ist noch ob er ist. Wenn das so ist, wer mag sich unterfangen diese Frage zu entscheiden? Wir dürfen das nicht, die wir keine Verbindung mit ihm haben.

B. Ich werde hier nicht unternehmen, durch natürliche Vernunftgründe das Dasein Gottes oder die Dreieinigkeit oder die Unsterblichkeit der Seele zu beweisen, noch sonst etwas der Art, nicht allein weil ich mich nicht stark genug fühlen möchte, in der Natur zu finden, womit ich verstockte Atheisten überzeugen könnte, sondern auch weil diese Erkenntnis ohne Jesum Christum unnütz ist und unfruchtbar. Wenn ein Mensch überzeugt würde, daß die Zahlenverhältnisse immaterielle ewige Wahrheiten sind, die von einer ersten Wahrheit, in der sie bestehen und die man Gott nennt, abhängen, so fände ich ihn noch nicht sehr vorgeschritten zu seinem Heil. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Seelsorge / Lebenshilfe

Genug geschwiegen

Donnerstag 28. August 2014 von Martin Lohmann


Martin Lohmann

Christenverfolgung: Wer trotz der Brutalität nicht Stellung bezieht, wird mitschuldig

Endlich! Endlich sind auch in Deutschland viele aufgewacht und erheben ihre Stimme gegen eine unsägliche Christenverfolgung im Irak. Andere halten sich noch „vornehm“ zurück – und schweigen. Sie schweigen angesichts eines barbarischen Vorgehens gegen gläubige Menschen, gegen Familien, gegen Frauen, gegen Männer, gegen Kinder, die bestialisch verfolgt und gefoltert werden. Nur weil sie Christen sind und an den barmherzigen Gott glauben. Weil sie tolerant sind. Weil sie Gewalt ablehnen. Weil sie Menschen sind, die an einen Gott glauben, der sich als Liebe geoffenbart hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gesellschaft / Politik, Kirche

Das Auge: Fehlkonstruktion oder schöpferische Meisterleistung?

Montag 25. August 2014 von Dr. med. Henrik Ullrich


Dr. med. Henrik Ullrich

Vielleicht reiben sie sich verwundert ihre Augen, nach dem sie diese Überschrift gelesen haben. Ist denn nicht schon allein die Tatsache, dass wir sehen und deshalb auch diesen Artikel lesen können, durch eine Fülle atemberaubender Konstruktions- und Funktionsdetails unserer Augen oder des Gehirns überhaupt erst möglich? Vieles, was durch die Forschung aufgedeckt wurde, spricht doch eine ganz eindeutige Sprache.

Ein kurzer Steckbrief des menschlichen Auges, welches zu den Linsenaugen gehört, soll dies unterstreichen: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Schöpfung / Evolution

Du sollst nicht töten (2. Mose 20,13)

Samstag 23. August 2014 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Ein Gebot, das sehr strapaziert wird. In meiner Jugendzeit habe ich mal einen “bibelfesten” Freund gefragt, ob er einen Täter, der gerade dabei ist, einen Gasometer zur Explosion zu bringen, mit einem Schuss töten würde, wenn das die einzige Möglichkeit wäre, zu verhindern, dass die Stadt verwüstet wird. Die Antwort war, “nein, denn du sollst nicht töten, und man müsse das weitere Gott überlassen”. Das ist eine Haltung, die ich noch nie akzeptieren konnte. Ich denke, dass ich damit nicht falsch liege, denn das besagte Gebot heißt im hebräischen Urtext: “Du sollst nicht morden”, wobei unter morden, ein rechtswidriges, kriminelles Tun aus niederen Beweggründen zu verstehen ist. Wie im Fall von Kain und Abel. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Unsichtbare Männer – eine Kritik an der Gender-Sprachkritik

Dienstag 19. August 2014 von Administrator


Kubelik-BuchLandauf landab behaupten Feministinnen und Gleichstellungsexperten, die deutsche Sprache diskriminiere Frauen, weil sie diese unsichtbar mache. In den Leitfäden zur sogenannt geschlechtergerechten Sprache, mit denen seit einigen Jahren Fachhochschul- und Universitätsstudenten tyrannisiert werden, sind darum Sätze wie der folgende zu lesen: „Frauen machen gut 50 Prozent der Gesellschaft aus. Was spricht dagegen, dass das auch sprachlich manifestiert wird? Der ausschliessliche Gebrauch der männlichen Form macht Frauen und ihre Leistungen unsichtbar.“ Doch stimmt die Behauptung, die deutsche Sprache mache Frauen unsichtbar, überhaupt? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen

Familienpolitische Unwucht

Freitag 15. August 2014 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Wer soll die Interessen der Familie in den Europäischen Institutionen vertreten?

Die politische gewollte Steuerung von sozialen Werten und Normen durch die EU erfolgt heute offiziell durch die Umsetzung verschiedener Zuständigkeiten, zu denen  sogar  EU-weite Regelungen zum Schwangerschaftsschutz und Mutterschaftsurlaub gehören sollen. Dazu bekannten sich bis vor kurzem noch alle deutschen EU-Abgeordneten aller Fraktionen. Ob beabsichtigt oder nicht, die „Angleichung der Lebensverhältnisse“ betrifft heute  auch die Ehe zwischen Mann und Frau,  die darauf aufbauende Familie und die Elternrechte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Gender Mainstreaming – auf dem Weg zum neuen Menschen

Donnerstag 14. August 2014 von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Leisenberg


Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Leisenberg

Man muss kein Soziologe sein um zu sehen, dass sich unsere Gesellschaft schleichend, aber sehr konsequent von den traditionellen christlich-bürgerlichen Werten verabschiedet. Heute gelten Verhaltensweisen, die vor 30 oder 40 Jahren völlig unakzeptabel oder sogar strafbar waren, als „normal“: „Wilde Ehen“, uneheliche Kinder, homosexuelle Partnerschaften oder das faktische „Recht“ auf Abtreibung. Jede dieser Neuerungen erscheint dem heutigen Menschen plausibel: Ist es nicht meine Privatangelegenheit, mit wem ich wie zusammenlebe? Brauche ich „den Schein“, der mich als verheiratet ausweist, um eine gute Partnerschaft zu leben? Warum sollten Homosexuelle nicht auch eine Ehe schließen? Gehört „mein Bauch“ nicht mir? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Petition gegen die Frühsexualisierung von Kindern an Grundschulen in Niedersachsen

Dienstag 12. August 2014 von Administrator


VsperdKTDOUIOtu-556x313-noPadWir lehnen die Absicht der Landesregierung ab, in Niedersachsen die sog. „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema an Grundschulen zu machen. Der rechtliche Status quo soll daher erhalten bleiben.

 

Petition

Wir lehnen die Absicht der rot-grünen Landesregierung ab, in Niedersachsen die sogenannte „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema zu machen.

Wir sind gegen die Frühsexualisierung der Kinder an unseren Schulen!

Wir fürchten, dass die Grundschule durch Sexuelle Vielfalt, Gender-Ideologie und Frühsexualisierung „auf den Kopf“ gestellt wird! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Bleib in seiner Gnade! Ansprache über Apg 2,42

Sonntag 10. August 2014 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

„Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet“.

Gnade und Segen

Was ist eigentlich Gnade, und was ist Segen? Gibt es da Unterschiede? Hören wir einmal, wie Paulus den Menschen in Lystra den Segen Gottes erklärt hat. „Viel Gutes: Regen, fruchtbare Zeiten, Nahrung, Freude“ hat Gott ihnen geschenkt (Apg 14,17). Das ist Segen. Man muss nicht fromm sein, um Gottes Segen zu empfangen. Gott ist in seiner unbeschreiblichen Liebe so großzügig, dass er allen, Frommen und Nichtfrommen, diesen natürlichen Segen austeilt. „Er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“ (Mt 5,45). Wir können uns an dieser Stelle erinnern an die beiden großen Segnungsakte, die Gott bei der Erschaffung des ersten Menschenpaares der Menschheit hat zuteil werden lassen. Er hat sie mit Fruchtbarkeit gesegnet, d.h. sie in die Lage versetzt, Menschen das Leben zu schenken. Und er hat ihnen die Herrschaft über die belebte und unbelebte Erde übertragen und ihnen damit einen Anteil an seiner eigenen königlichen Würde zugeeignet. Zwei gewaltige Segnungsakte. Für alle, für jeden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten