Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Interview mit Dr. Albert Wunsch

Donnerstag 30. Oktober 2014 von Administrator


albert wunschEindrücke vom Männerkongress der Universität Düsseldorf zum Thema „Angstbeißer, Trauerkloß, Zappelphilipp? Seelische Gesundheit bei Männern und Jungen“ vom 19.-20. September 2014

Welches erstes Fazit ziehen Sie nach diesen 2 Tagen mit gut 20 hochkarätigen Fach-Impulsen?

Es war ein grandioses Informations-Feuerwerk, welches die jeweiligen Referenten bzw. Referentinnen den ca. 200 Teilnehmern und Teilnehmerinnen geboten haben. Ich habe mir reichlich Notizen gemacht und mich bei der Input-Verarbeitung wie in meinen Studienjahren gefühlt. Vieles muss sich noch setzen. Etliche Konkretisierungen erwarte ich, wenn die Referenten ihre Materialien für die Teilnehmer veröffentlicht haben. Denn viele Beiträge waren so komprimiert, dass eine exakte Nacharbeit unumgänglich ist. Was ich aber jetzt schon sagen kann, die Teilnahme hat sich sehr gelohnt und mir reichlich neue Ansatzpunkte und Sichtweisen für meine Arbeit gegeben, nicht nur im Umgang mit Männern. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Interview

Pastor Uwe Holmer im Gespräch

Montag 27. Oktober 2014 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Uwe Holmer, Jahrgang 1929, war Landpfarrer in Mecklenburg, Direktor der Bibelschule Falkenberg sowie Leiter und Bürgermeister der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal. Vom 30. Januar bis 3. April 1990 beherbergte er zusammen mit seiner Frau das Ehepaar Erich und Margot Honecker. Er lebt jetzt in Serrahn/ Mecklenburg. Er ist Vater von 15 Kindern; zehn stammen aus der Ehe mit seiner verstorbenen Frau und fünf brachte seine zweite Frau aus der Ehe mit ihrem früh verstorbenen ersten Mann mit in die Familie ein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Interview, Kirche

Muslime distanzieren sich von Gewalt und Terror

Freitag 24. Oktober 2014 von Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)


Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)

Muslime in aller Welt haben den Terror und die brutale Gewalt des sogenannten “Islamischen Staates” (IS) aufs Schärfste verurteilt und sich von der Ausrufung eines “Kalifats” durch die Terrormiliz distanziert. In einem “Offenen Brief” wandten sich im September 2014 mehr als 120 islamische Gelehrte direkt an “Dr. Ibrahim Awwad Al-Badri” alias Abu Bakr al-Baghdadi, den Anführer des “Islamischen Staates”. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen der ägyptische Großmufti, hohe Vertreter der Azhar-Universität in Kairo, der jordanische Prinz Ghazi bin Muhammad sowie der frühere Großmufti von Bosnien-Herzegowina Mustafa Ceric und ein weiteres Dutzend europäischer Vertreter, aber auch viele Geistliche aus Nordafrika, Asien und den USA. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Weltreligionen

Dieses Spiel ist aus.

Mittwoch 22. Oktober 2014 von Pfr. Dr. Karl Richard Ziegert


Pfr. Dr. Karl Richard Ziegert

Über das verdrängte Sterben der EKD-Kirchenwelt

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Chuzpe die Landeskirchen oder die EKD selbst ihre Strategiepapiere wie die „Kirche der Freiheit“ von 2006 als Erfolgskonzept verkaufen. Was damit gewollt wird, ist kaum unklar: die EKD als privilegierten Träger der „öffentlichen Religion“ auszubauen. Nichts stört dieses Wollen: weder die erwiesene Untauglichkeit betriebswirtschaftlicher Methoden zur „Steigerung von Effektivität und Effizienz kirchlichen Handelns“ noch der Nonsens der Idee, die Kirche als eine Non-Profit-Organisation zu behandeln, die selbst immer vor der Notwendigkeit steht, „zu ihren Kunden/Klienten/Anspruchsgruppen ein ausreichendes Maß an Distanz zu wahren“[1]. Christoph Meyns referiert richtig: All dies „kann die Eigenlogik religiöser und interaktionsförmiger Kommunikation und deren Bedeutung für Gestalt und Grenzen organisationsförmiger Kommunikationsprozesse nicht erfassen“[2]. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Drei weitere Christen im Iran zum Tode verurteilt

Dienstag 21. Oktober 2014 von Administrator


Petition an den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen und an die Arabische Liga

Der neue Präsident des Iran, Hassan Rouhani, wird von vielen Medien als „liberal“ und „moderat“ eingestuft. Doch dieser Eindruck widerspricht den Tatsachen. Der Christian Telegraph schreibt: „Während seiner Wahlkampagne hat Präsident Rouhani den Menschen im Iran einen Regierungsstil der “Umsicht und Hoffnung” versprochen, doch in der Realität nehmen Gewaltandrohungen und Einschüchterungen gegenüber Christen ständig zu.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Den Lebenden zur Mahnung

Dienstag 21. Oktober 2014 von fest und treu


fest und treu

»Was ist Krieg? Ein perverser Mangel an Vorstellungskraft – an Erinnerung.« (Eli Wiesel)

Auch 2014 – im Gedenkjahr des 1. Weltkriegs – werden weiterhin weltweit blutigste Schlachten ausgetragen. Gaza, Syrien, Ukraine, Mali, Irak – es reißt nicht ab. Kriege und Kriegsgeschrei – das apokalyptische „rote Pferd“ reitet unaufhaltsam weiter. Trotz Weltkriegs-Gedenkprojekten, Konflikt-Forschungsinstituten und UN-Friedensmissionen. Wenn es einen „roten Faden“ durch die Menschheitsgeschichte gibt – dann doch diesen: eine Blutspur.

Unser Herr weist in seiner Endzeitrede darauf hin: „Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Gebt Acht, erschreckt nicht; denn dies muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende“ (Mt 24,6). Gewalt und Bedrohung werden ein Grundmerkmal der Menschheit bleiben, bis ER – der Friedensbringer – wiederkommt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik

Gottes Geduld mit “schrägen Vögeln”. (Andacht zu 1 Mose 20,1f)

Samstag 18. Oktober 2014 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Abraham aber zog von dannen ins Südland und wohnte zwischen Kadesch und Schur und lebte nun als ein Fremdling zu Gerar. Er sagte aber von Sara, seiner Frau: Sie ist meine Schwester. Da sandte König Abimelech, der König von Gerar, hin und ließ sie holen. (1 Mose 20,1f)

Hier wiederholt sich die Geschichte von Abram und Sarai in Ägypten (1. Mose 12, Verse 10 ff.) wo Mose seine Frau als seine Schwester ausgab. Dies, weil sie sehr schön war und Abram befürchtete getötet zu werden, damit die Ägypter seiner Frau habhaft werden konnten. Diese Lüge brachte Abram große Vorteile. Der Pharao nahm sich der Sarai an und Abram bekam als Gegenleistung erhebliche materielle Zuwendungen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Das verratene Erbe der Reformation

Freitag 17. Oktober 2014 von Johann Hesse


Johann Hesse

Eine Stellungnahme zur EKD-Schrift „Rechtfertigung und Freiheit“

Im Mai dieses Jahres veröffentlichte die EKD die Schrift „Rechtfertigung und Freiheit. 500 Jahre Reformation 2017. Ein Grundlagentext des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“. Darin sollten, so der Ratsvorsitzende der EKD Nikolaus Schneider bei der Vorstellung des Textes in Berlin, „wesentliche theologische Einsichten der Reformationszeit im aktuellen Kontext“ erläutert werden. Doch im Zuge der Übertragung in unsere Zeit verändern und verfälschen die Verfasser unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Markschies die Inhalte. Was bleibt, ist ein Lippenbekenntnis. Die Leitung der EKD beweist damit einmal mehr, dass sie das Erbe der Reformatoren längst verraten hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Begrenzte Ressource Solidarität

Freitag 17. Oktober 2014 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Warum die Alterung der Gesellschaft keine „Chance“ ist.

Kriege vor den Haustüren Europas, Migrationsdruck und Konjunkturabschwung: Die Anzeichen verdichten sich, dass Deutschland keine „Insel der Seligen“ im Krisen-Europa bleiben wird. In solchen Zeiten sind  Meldungen willkommen, die wenigstens auf dem Feld der Demografie Entwarnung versprechen. „Sinkende Geburtenraten schaden nicht immer“, wird unter Berufung auf amerikanische Ökonomen vermeldet (1). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Gesellschaft / Politik

Rezension: Mareile Lasogga, Orientierungslinien zur ethisch-theologischen Urteilsbildung am Beispiel der strittigen Bewertung von Homosexualität in christlicher Perspektive. (Texte aus der VELKD Nr. 170, Juni 2014)

Mittwoch 15. Oktober 2014 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands, der sieben lutherische Landeskirchen angehören, legt eine Handreichung vor, mit der „gravierende Differenzen“ zwischen den Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes in der Bewertung der Homosexualität überwunden werden sollen. Genaueres wird nicht gesagt, lediglich, dass man an „die Bearbeitung ethisch-theologischer Spannungen“ herangehen müsse. Vermutlich stehen im Hintergrund die Einwände vor allem afrikanischer Kirchen gegenüber der theologischen Legitimierung praktizierter Homosexualität, wie sie in etlichen lutherischen Kirchen Europas und in den U.S.A. üblich geworden ist. Der Text sieht an dieser Frage „die Einheit der Kirche gefährdet“. Die Lage scheint also ernst zu sein. Gespannt nimmt man deswegen diese „Orientierungslinien“ in die Hand und fragt sich, wie man die Risse in der weltweiten evangelischen Christenheit und bei uns wieder kitten will, die durch die These einer „verantwortlich gelebten Homosexualität“ entstanden sind, wie sie in Deutschland erstmalig in der EKD-Orientierungshilfe „Mit Spannungen leben“ von 1996 vertreten wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Rezensionen, Sexualethik, Theologie