Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Die Bibel enthält und bezeugt »das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir zu vertrauen und zu gehorchen haben.«

Mittwoch 17. September 2014 von Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe


Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe

Acherner Erklärung (überarbeitete Fassung vom August 2014)

Auf der Grundlage der Heiligen Schrift und der kirchlichen Bekenntnisschriften einschließlich der »Barmer Theologischen Erklärung« (aus dem Mai 1934) – erklären wir als protestantische Christen aus der Mitte der Kirche Jesu Christi heraus:

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Kategorie: Kirche, Theologie

Das Märchen vom Aufwärtstrend der Geburtenrate

Sonntag 14. September 2014 von Prof. Dr. Herwig Birg


Prof. Dr. Herwig Birg

Die Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen macht seit Jahrzehnten in nahezu allen Ländern der Welt immer die gleiche Beobachtung: Die Geburtenrate eines Landes ist um so niedriger, je höher der Entwicklungsstand ist und je rascher Wirtschaft und Gesellschaft sich weiterentwickeln. [1]  Doch in verschiedenen, international vergleichenden Studien wird die These vertreten, dass der paradoxe gegenläufige Zusammenhang in den weitaus meisten Ländern der Welt zwar nach wie vor besteht, dass aber neuerdings in einer kleinen Gruppe hochentwickelter Länder wie Deutschland das demographisch- ökonomische Paradoxon nicht mehr gilt und durch den umgekehrten Zusammenhang abgelöst wurde: In diesen Ländern ist die Geburtenrate, so die These, nicht mehr um so kleiner, sondern um so größer, je höher das erreichte wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungsniveau des Landes ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Brief an Kurfürst Friedrich den Weisen vom 5. März 1522

Donnerstag 11. September 2014 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Dem Durchlauchtigsten, Hochgebornen Fürsten und Herrn, Herrn Friedrich, Herzogen zu Sachsen, des heiligen römischen Reichs Kurfürsten, Landgrafen in Thüringen, Markgrafen zu Meissen, meinem gnädigsten Herrn und Patron.

Gunst und Friede von Gott unserm Vater, und unserm Herrn Jesu Christo, und mein untertänigster Dienst.

Durchlauchtigster, Hochgeborner Kurfürst, Gnädigster Herr! E. K. F. G. 1) Schrift und gnädiges Bedenken ist mir zukommen auf Freitag zu Abend, als ich auf morgen, Sonnabend, wollt ausreiten. Und daß es E. K. F. G. aufs Allerbeste meine, bedarf freilich bei mir weder Bekenntnis noch Zeugnis; denn ich mich deß, so viel menschlich Erkundung gibt, gewiß achte. Wiederum aber, daß ichs auch gut meine, dünkt mich, ich wisse es aus höherer denn aus menschlicher Erkundigung; damit aber ist nichts getan. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe

Irgendwo zwischen Rom, Wittenberg und Genf?

Dienstag 9. September 2014 von Holger Lahayne


Holger Lahayne

Viele evangelikale Mitglieder der Landeskirchen leiden an der – aus ihrer Sicht – Profillosigkeit der Kirchenleitungen und der weit verbreiteten Anpassung an den Zeitgeist. Mit einer gewissen Sehnsucht, ja oftmals sogar offener Sympathie blicken manche nach Rom. Im moralischen Durcheinander erscheint die katholische Kirche als einziges letztes Bollwerk. Sie bringt eine lange Geschichte, gewaltige Größe und immer noch recht starken Einfluss mit. Es gibt wohl keinerlei Statistiken über Übertritte von Evangelikalen in katholische Gemeinden, aber die Stimmung der letzten Zeit ist klar: Rom, zumal unter dem ganz anderen neuen Papst, steht Evangelikalen wohl so nah, wie noch nie. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Sexueller Jihad für IS: Wo bleibt der Aufschrei der islamischen Welt?

Montag 8. September 2014 von Martin-Bucer-Seminar


Martin-Bucer-Seminar

Der Focus meldet aus dem Bürgerkrieg im Irak – wie viele andere Medien auch: „Überall in der Stadt aufgehängte Plakate befehlen den Familien, ihre unverheirateten Töchter zu übergeben – zur sexuellen Unterstützung des Dschihad, des ‚Heiligen Krieges‘. Das berichtet etwa der britische „Mirror“. Wer dem Erlass nicht folge, werde der Scharia, dem islamischen Gesetz, zugeführt. … Die unter Muslimen heftig umstrittene Praxis wird ‚Dschihad al Nikah‘, auf Deutsch etwa ‚sexueller Dschihad‘, genannt. Sie geht auf eine Fahtwa, einen verbindlichen Glaubensspruch, eines Klerikers aus Saudi-Arabien zurück. Dieser hatte die Kriegsprostitution gebilligt nach dem Motto: Was dem Heiligen Krieg nutzt, nutzt Allah.“ (www.focus.de) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Weltreligionen

Am guten Tag sei guter Dinge, und am bösen Tag bedenke: Diesen hat Gott geschaffen wie jenen, damit der Mensch nicht wisse, was künftig ist. (Pred 7,14)

Samstag 6. September 2014 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Der Glaube und das Christsein bewahren nicht vor den Wechselfällen des Lebens. Der Christ hat, ebenso wie der Weltmensch, beglückende Tage, als auch Tage, an denen alles danebengeht und das manchmal mit nachhaltiger Wirkung. Und man weiß in der Tat nicht, was als nächstes kommt. Wenden sich die Dinge zum Guten, bleibt alles so, wie es ist oder wird es schlechter? Wir können aus einem guten Tag ebenso wenig wie aus einem schlechten auf die Zukunft schließen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten, Schöpfung / Evolution

Die Apokalypse des irakischen Christentums

Donnerstag 4. September 2014 von Administrator


Christen und andere „Ungläubige“ zu vernichten ist das erklärte Ziel islamistischer Extremisten im Irak. Eine der ältesten christlichen Kulturen der Welt steht vor dem Aus. Eine Analyse von Johannes Gerloff

Die Bilder sind grauenhaft. Reihen aneinander geketteter Frauen werden als Sex-Sklaven feilgeboten. Männer müssen sich in Massengräber legen, wo sie durch Kopfschuss getötet werden. Kreuze, an denen blutüberströmte menschliche Körper hängen. Nicht nur Soldaten, sondern auch Kleinkinder werden enthauptet, die abgeschnittenen Köpfe auf Pfählen zur Schau gestellt – was die Täter dann fotografieren und stolz im Internet veröffentlichen. Begleitet werden die Bilder von Schreckensgeschichten, die kaum unabhängig überprüft werden können. Aber sie haben Wirkung: Tausende orientalischer Christen sind auf der Flucht. In der Mitte des zweiten Jahrzehnts im 21. Jahrhundert steht eine der ältesten christlichen Kulturen weltweit vor dem Aus. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gesellschaft / Politik

„Reizt eure Kinder nicht zum Zorn.“ (Eph 6,4)

Montag 1. September 2014 von Ruth Heil


Ruth Heil

Was bedeutet dieser Bibelvers?

Die ersten drei Verse von Epheser 6 beziehen sich auf die Kinder. Sie werden aufgefordert, „den Eltern gehorsam zu sein“ und sie zu ehren. Dann richtet sich der Blick auf die Väter: „Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn.“ In Kolosser 3,21 steht es ähnlich: „Ihr Väter, erbittert eure Kinder nicht, damit sie nicht scheu werden.“ Verdrossenheit ist bei Kindern und jungen Menschen eine schädliche Emotion. Väter, Mütter und andere, die die Verantwortung für Kinder tragen, müssen die Langzeitfolgen von Zorn verstehen. Welches sind die Ursachen von Wut bei Kindern? Wie kann man sie verhindern? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Seelsorge / Lebenshilfe

Die Wette

Samstag 30. August 2014 von Blaise Pascal (1623-1662)


Blaise Pascal (1623-1662)

A. Wir wollen nach der natürlichen Erkenntnis sprechen. Gibt es einen Gott, so ist er unendlich, unbegreiflich, weil er, ohne Theile und ohne Grenzen, keine Verbindung mit uns hat, wir sind also unfähig zu erkennen, weder was er ist noch ob er ist. Wenn das so ist, wer mag sich unterfangen diese Frage zu entscheiden? Wir dürfen das nicht, die wir keine Verbindung mit ihm haben.

B. Ich werde hier nicht unternehmen, durch natürliche Vernunftgründe das Dasein Gottes oder die Dreieinigkeit oder die Unsterblichkeit der Seele zu beweisen, noch sonst etwas der Art, nicht allein weil ich mich nicht stark genug fühlen möchte, in der Natur zu finden, womit ich verstockte Atheisten überzeugen könnte, sondern auch weil diese Erkenntnis ohne Jesum Christum unnütz ist und unfruchtbar. Wenn ein Mensch überzeugt würde, daß die Zahlenverhältnisse immaterielle ewige Wahrheiten sind, die von einer ersten Wahrheit, in der sie bestehen und die man Gott nennt, abhängen, so fände ich ihn noch nicht sehr vorgeschritten zu seinem Heil. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Seelsorge / Lebenshilfe

Genug geschwiegen

Donnerstag 28. August 2014 von Martin Lohmann


Martin Lohmann

Christenverfolgung: Wer trotz der Brutalität nicht Stellung bezieht, wird mitschuldig

Endlich! Endlich sind auch in Deutschland viele aufgewacht und erheben ihre Stimme gegen eine unsägliche Christenverfolgung im Irak. Andere halten sich noch „vornehm“ zurück – und schweigen. Sie schweigen angesichts eines barbarischen Vorgehens gegen gläubige Menschen, gegen Familien, gegen Frauen, gegen Männer, gegen Kinder, die bestialisch verfolgt und gefoltert werden. Nur weil sie Christen sind und an den barmherzigen Gott glauben. Weil sie tolerant sind. Weil sie Gewalt ablehnen. Weil sie Menschen sind, die an einen Gott glauben, der sich als Liebe geoffenbart hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gesellschaft / Politik, Kirche